7:3-Sieg über Reichersbeuern zum Saisonfinale

Mit einem 7:3-Sieg über den SC Reichersbeuern hat sich der EVP vor 250 Zuschauern aus der Saison verabschiedet. Während die Ice Dogs den Klassenerhalt schon lange geschafft hatten, ging es in anderen Stadien bis zuletzt spannender zu. Aufsteiger in die Bayernliga sind Bad Kissingen, Schweinfurt, Königsbrunn und Klostersee, Germering, Moosburg, Pfaffenhofen und Buchloe müssen den Gang in die Landesliga antreten.

EV Pegnitz – SC Reichersbeuern 7:3 (2;2/3:1/2:0) – Krankheitsbedingt konnten die Ice Dogs im Saisonfinale nicht komplett antreten. Aber auch ohne Vaclav Benak, Ralf Skarupa und Nikolai Pleger spielte sich das Geschehen in den ersten Minuten weitgehend im Drittel von Reichersbeuern ab. Die wenigen Entlastungsangriffe der Oberbayern wurden von den EVP-Abfangjägern konsequent gestoppt. Trotzdem bedurfte es eines gravierenden Fehlers des SCR, damit Pegnitz in Führung gehen konnte. Als ein Gästespieler in Höhe der Mittellinie völlig unbedrängt an der Bande die Scheibe verlor, schnappte sich diese Aleksandrs Kercs und markierte ganz allein das 1:0.

Doch die Freude währte nicht lange: Als Julian Bädermann der Puck aus der Fanghand rutschte, bedankte sich Andreas Andrä mit dem Ausgleich. Damit nicht genug: Nur 24 Sekunden später stellte Reichersbeuern mit seinem zweiten Treffer den Spielverlauf vollends auf den Kopf. Vier Sekunden vor der ersten Pausensirene allerdings erzielte Stefan Hagen auf Zuspiel von Daniel Krieger in Überzahl das 2:2.

Nur 35 Sekunden dauerte es im Mitteldrittel, bis die Ice Dogs durch das 3:2 von Pierre Kracht wieder vorlegten. In der Folge dominierten die Schützlinge von Josef Hefner zwar über weite Phasen, wirkten aber zu verspielt und zu wenig entschlossen im Abschluss. Auch Daniel Vlach, der sich im Stil eines Slalomläufers immer wieder durch die gegnerischen Reihen tankte, kam zunächst nicht zum Erfolg.

Eine Schrecksekunde gab es Mitte des Drittels, als Hauptschiedsrichter Manuel Vorgeitz, unabsichtlich von einem Schläger getroffen, am Eis liegen blieb. Nach einer kurzen Verschnaufpause allerdings konnte er weitermachen. Kurz darauf durfte er das 4:2 durch Sven Adler anzeigen und nur zwei Minuten später das 5:2 durch Daniel Vlach. Trotzdem blieben die Gästespieler bei Kontern stets gefährlich, wie der Treffer von Lukas Harrer zum 5:3-Pausenstand unter Beweis stellte.

Im Schlussdrittel mobilisierten die Oberbayern noch einmal alle Kräfte, konnten aber den inzwischen eingewechselten Keeper Maximilian Schmidt nicht überwinden. Auf Pegnitzer Seite schraubten Michael Kuhn und Aleksandrs Kercs das Ergebnis auf 7:3.

Torfolge: 1:0 (6.) Kercs, 1:1 (14.) Andrä/Reiter, 1:2 (15.) Friedl, 2:2 (20.) Hagen/Krieger (5 gegen 4), 3:2 (21.) Kracht/Adler/Kercs, 4:2 (35.) Adler, 5:2 (37.) Vlach/V. Pleger/Rakonic (5 gegen 4), 5:3 (40.) Harrer/Reiter/Schatton, 6:3 (47.) Kuhn/Vlach, 7:3 (57.) Kercs.

Strafen: Pegnitz sechs plus zehn Minuten Disziplinarstrafe für Zeilmann, Reichersbeuern zwölf Minuten.

Bericht und Foto: Isi Reinl

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EV Pegnitz

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