Böheim Knights mit nur 8 Spielern beim Meister aus Lauf

Eisbären Lauf – Böheim Knights, 5:3 (1:1/2:1/2:1)

Das erwartet schwere Spiel hatten die Böheim Knights vergangenen Samstag in Nürnberg gegen die Eisbären aus Lauf. Aufgrund zweier kurzfristiger Absagen waren die Pegnitzer nur mit acht Feldspielern nach Nürnberg gereist, boten dem amtierenden Meister aber lange Paroli und waren kurz vor einer Überraschung. Getreu dem Motto „Wir haben keine Chance, also nutzen wir Sie“ gingen die Pegnitzer Ritter konzentriert und engagiert in die Partie mit dem Dauerrivalen, die u.a. wieder mit Marsall, Schnabel, Kazmarek und Kohn Ihre besten Spieler am Start hatten. Schlussendlich sollte am Ende auch einer von diesen den Unterschied ausmachen. Der Anfang der Partie gehörte aber den Gästen aus Pegnitz. Bereits nach 90 Sekunden nutze Tim Bolger die erste Chance für die Knights zur schnellen Führung. Die von Trainer Gerstner gut eingestellten Pegnitzer spielten im Anschluss clever und haben kaum Torchancen zugelassen. Die Laufer hatten zwar mehr vom Spiel, benötigten aber eine Überzahl um das Abwehrbollwerk der Pegnitzer zum ersten mal zu knacken. Bei gleicher Stärke allerdings kämpften die acht Pegnitzer aufopferungsvoll und hielten so das Spiel ausgeglichen. Auch im zweiten Drittel hatten die Knights den besseren Start. Tim Bolger benötigte wieder nur 90 Sekunden um die erneute Führung zu erzielen. Diesmal überraschte er den Laufer Torhüter vom Bulli weg mit einem direkten Schuss durch die Beine. Leider konnten die Knights die Führung nicht lange behaupten. Bereits eine Minute später war das Spiel wieder ausgeglichen. Je länger die Partie nun dauerte umso mehr war der Kräfteverschleiß, vor allem der drei Verteidiger zu spüren und Lauf erarbeitet sich immer wieder gute Einschussmöglichkeiten, die aber von Kyle „Sharky“ Gregory immer wieder entschärft wurden. Gegen Ende des zweiten Drittels benötigte es schon die Erfahrung des Ex-Pegnitzer Anton Marsall, der nun die schwindende Kraft der Knights nutze, um die Partie im Alleingang zu drehen. Mit zwei Toren und einer Vorlage zwischen der 35 und 55. Spielminute besiegelte er die Auswärtsniederlage der Böheim Knights. Daran konnte auch der dritte Treffer durch Cameron Hebel kurz vor Schluss nichts mehr ändern. Am Ende bleibt aber eine tolle kämpferische Einstellung der Pegnitzer, die bis zum Ende sich der Laufer Übermacht entgegengestellt haben. Mit etwas Glück und vielleicht ein oder zwei Spielern mehr, wäre an diesem Tag sogar eine Überraschung möglich gewesen.

Kommenden Montag steht bereits das nächste Auswärtsspiel in Nürnberg auf dem Programm. Gegner sind diesmal die Nürnberg Knights, mit denen man sich um den letzten PlayOff-Platz streitet. Bleibt zu hoffen, dass dann wieder mehr Spieler an Bord sein werden.

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EV Pegnitz

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