DERBY-SIEGER EVP

Pegnitz entscheidet durch eine kämpferische und überragende Mannschaftsleistung das Derby gegen den EHC Bayreuth für sich.

EV Pegnitz – EHC Bayreuth 8:3 (2:0, 3:2, 3:1)

Derbyzeit ist die schönste Zeit. Vor vollem Haus startete der EV Pegnitz willensstark und kämpferisch, gingen keinen Zweikampf aus dem Weg. Das druckvolle Spiel der Ice Dogs gefiel den Gästen aus Bayreuth überhaupt nicht. Nach Strafzeiten für V. Pleger und N. Pleger auf Bayreuther Seite bombardierten die Ice Dogs das Tor des Ex-Pegnitzers Maximillian Müller mit Torschüssen. Kurz vor Ende der doppelten Überzahl tankte sich Patrik Dzemla in der 6. Minute durch und spielte millimetergenau den freistehenden Michael Kuhn vor dem Tor zur 1:0 Führung an. Die Ice Dogs erarbeiteten sich in der Folgezeit Chance um Chance. Immer wieder tauchte die starke dritte Reihe mit Büchner/Lindmeier vor dem Tor der Tigers gefährlich auf.

Erneut in Überzahl war es dann Sven Adler, der für die Ice Dogs in der 16. Minute vor dem Tor die Scheibe abfälschte. Ab dem zweiten Drittel wurde die Partie auf beiden Seiten ruppiger. Als Lucas Büchner für zwei Minuten wegen übertriebener Härte in die Kühlbox musste, erkämpfte sich Michal Plichta an der eigenen blauen Linie die Scheibe und netzte per Shothander zum 3:0 für die Ice Dogs ein. Die Tigers gaben sich aber nie geschlagen und verkürzten in der 31. Minute per Doppelschlag innerhalb von 39 Sekunden durch Dr. Christopher Maier und Nikolai Pleger auf 3:2. Der EHC machte sich durch Fouls das Leben selbst schwer, so konnte Roman Navarra kurz vor Ende des Drittels einen Schuss vom Kapitän Stefan Hagen erneut in Überzahl unhaltbar für Müller ins Tor ablenken. Der EHC war sichtlich angeschlagen und Michael Kuhn haute die Scheibe nur 28 Sekunden später zum 5:2 in die Maschen.

Das letzte Drittel begann mit einem Torfestival für die Ice Dogs. Erst lenkte Aleksandrs Kercs in der 42. Minute die Scheibe durch Müllers Hosenträger und nur sieben Sekunden später nach schöner Vorarbeit von Kercs stand Dzemla goldrichtig und netzte zur Vorentscheidung ein. Müller verließ entnervt  den Bayreuther Kasten für ihn stand ab der 42. Minute Dünkel zwischen den Pfosten. Aber es dauerte nur zwei Minuten ehe erneut Dzemla auf Zuspiel von Plichta auf 8:2 erhöhte. Trauriger Höhepunkt des Spiels war ein unnötiger Check von Nikolai Pleger gegen Michal Plichta für die der Bayreuther zurecht eine Spieldauerstrafe bekam. Pegnitz verwaltete den Vorsprung clever, das 8:3 durch Runge war nur noch Ergebniskosmetik.

Spieler des Abends wurden der Ex-Pegnitzer Zeilmann und der wieder überragend haltende Maximillian Schmidt bei den Ice Dogs.

Torfolge: 1:0 (6.) Kuhn (Dzemla, 5 gegen 3), 2:0 (16.) Adler (Kercs, 5 gegen 4), 3:0 Plichta (Frank, 4 gegen 5), 3:1 (31.) Maier, 3:2 (31.) N. Pleger, 4:2 (39.) Navarra (Hagen, Plichta, 5 gegen 4), 5:2 (40.) Kuhn (Navarra, Kercs), 6:2 (42.) Kercs (Dzemla, Kuhn), 7:2 (42.) Dzemla (Plichta, Navarra), 8:2 (44.) Dzemla (Plichta, Navarra), 8:3 (60.) Runge

Strafen: Pegnitz 22, Bayreuth 20 + 5+SpD für N. Pleger

Bericht: EV Pegnitz

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