EV Pegnitz hat Bayernliga-Erhalt so gut wie sicher

Mehr Probleme als erwartet hatte der EVP am Wochenende in den Duellen mit Landesligisten. Zwei Mal mussten die Ice Dogs einem Rückstand hinterherlaufen, doch letztendlich wurden wieder alle sechs Punkte eingefahren, mit einem 7:3-Erfolg am Freitag gegen Fürstenfeldbruck und einem 6:4-Sieg am Sonntag in Bad Wörishofen. Der Bayernliga-Erhalt ist damit so gut wie sicher.

EV Bad Wörishofen – EV Pegnitz 4:6 (3:1/0:3/1:2) – Was sich am Freitag beim Arbeitssieg gegen Fürstenfeldbruck schon abzeichnete, zeigte sich auch am Sonntag in Bad Wörishofen. Die Ice Dogs, die auf Pierre Kracht (Rippenverletzung) sowie auf Benjamin Rakonic und Johannes Seidinger (beide krank) verzichten mussten, konnten anfangs erneut nicht an die Leistung aus der Gala-Vorstellung gegen Klostersee anknüpfen. Die Mannen von Josef Hefner wirkten gegen den Landesligisten überheblich und teilweise sogar arrogant. Dazu kam, dass Daniel Vlach im ersten Drittel wegen eines Defekts an seinen Schlittschuhen nicht mitwirken konnte. Ein Betreuer musste erst ins zehn Kilometer entfernte Türkheim fahren, um die Kufen neu schleifen zu lassen.

Weil es die Gäste durch die Bank an Lauf- und Kampfbereitschaft fehlen ließen, legten die Bäderstädter bis zur 15. Minute relativ mühelos eine 3:0 Führung vor, wobei die beiden letzten Treffer im Doppelpack binnen nur 13 Sekunden fielen. Danach machte Julian Bädermann im Tor Platz für Maximilian Schmidt. Für den einzigen Lichtblick beim EVP sorgte im ersten Durchgang Carsten Hörl, der nach schöner Vorarbeit von Vaclav Benak in Überzahl das 3:1 (16.) markierte.

Offensichtlich hat Hefner in der Drittelpause die richtigen Worte gefunden, denn nach der Hälfte der Spielzeit fanden die Oberfranken endlich zur Normalform zurück und dominierten in der Folge mehr und mehr das Geschehen. Die Erfolge blieben nicht aus: Daniel Krieger hämmerte den Puck in Überzahl von der blauen Linie aus zum Anschlusstreffer in das Gehäuse der Wölfe und nur zwei Minuten später verwandelte Aleksandrs Kercs einen langen Pass von Florian Zeilmann kaltschnäuzig zum 3:3-Ausgleichstreffer ab. Vor allem Vaclav Benak entwickelte sich im Doppel mit Daniel Vlach immer mehr zum Spielmacher. Scheiterten beide zunächst noch an Latte und Pfosten, so sorgten sie 34 Sekunden vor der Pausensirene nach einer Bilderbuchkombination für die erstmalige Führung des Bayernligisten.

Mit zunehmender Spieldauer machten sich bei den Gastgebern konditionelle Probleme bemerkbar. Pegnitz nützte dies zu sehenswerten Kombinationen in Serie. Zunächst scheiterten Michael Kuhn und Aleksandrs Kercs noch am Keeper Ercan Kumru, doch dann stellten die Ice Dogs endgültig die Weichen auf Sieg: Kercs und Hausauer leisteten die Vorarbeit zum 5:3 durch Sven Adler, Nikolai Pleger und Michael Kuhn zum 6:3 durch Vlach. Das Wörishofener Tor zum 6:4 kurz vor Spielende war nicht mehr als ein Schönheitsfehler.

Torfolge: 1:0 (2.) Münch, 2:0 (12.) Döring/Pross/Weis, 3:0 (13.) Münch/Schwarzfischer, 3:1 (16.) Hörl/Benak (5 gegen 4), 3:2 (33.) Krieger/Adler (5 gegen 4), 3:3 (35.) Kercs/Zeilmann, 4:3 (40.) Vlach/Benak, 5:3 (50.) Adler/Hausauer/Kercs, 6:3 (54.) Vlach/N. Pleger/Kuhn, 6:4 (57.) Schwarzfischer (5 gegen 4).

Strafen: Wörishofen acht, Pegnitz zwölf Minuten.

Bericht und Foto: Isi Reinl

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