EVP kam auch bei 4:11 in Buchloe unter die Räder

Mit einer desolaten Leistung hat sich der EVP am Sonntag in Buchloe die dritte Niederlage eingehandelt. Mit 4:11 Toren waren die Ice Dogs sogar noch gut bedient. Zu allem Überfluss kassierte Aleksandrs Kercs mit der Schlusssirene auch noch eine Spieldauersperre.

Nach dem ersten Drittel führten die Piraten schon mit 4:0 Toren. Wieder war ein Klassenunterschied erkennbar. Der EVP war läuferisch unterlegen und leistete in der Abwehr mit völlig körperlosem Spiel kaum Gegenwehr. So wurden alle vier Tore von Fehlern der Verteidigung begünstigt. Auch so erfahrene Cracks wie Daniel Sevo oder Daniel Sikorski übertrafen sich gegenseitig an Harmlosigkeit. Dazu kamen Fehler im Spielaufbau und selbst bei zwei längeren 5:3-Überzahlsituationen entwickelte Pegnitz kaum Torgefahr. Ein Pfostenschuss war die kümmerliche Ausbeute. Nach dem 3:0 wurde der Torwart gewechselt. Für Maximilian Müller kam Maximilian Schmidt, der später sogar ein noch höheres Desaster verhinderte.
Als Trainer Stan Mikulenka im Mitteldrittel den ebenfalls enttäuschenden Kercs weitgehend auf der Bank schmoren ließ und auf EVP-Eigengewächse wie Stefan Hagen oder Ralf Skarupa setzte, konnten sich die Ice Dogs etwas ins Spiel zurückkämpfen. Skarupa, Sikorski und Hagen betrieben zwar mit drei Toren Ergebniskorrektur, zur Wende reichte es aber bei weitem nicht,

Im Schlussdrittel schraubte Buchloe das Ergebnis auf 11:4 und verzeichnete zudem noch fünf Pfostentreffer. Das vierte Tor erzielte zwar Kercs, er wird aber nach seiner Spieldauersperre ein im nächsten Spiel fehlen.

Strafen: ESVB 14 plus zehn Minuten wegen unsportlichem Verhalten, EVP acht plus fünf Minuten plus Spieldauer-Sperre für Kercs.

Bericht: Richard Reinl, Foto: Renate Lorenz-Wich

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