EVP will Platz eins und „Oberfranken-Meisterschaft“

Doppel-Heimspiel-Wochenende zum Saisonfinale. Die Ice Dogs wollen sich am Freitag im Derby gegen den EHC Bayreuth und Sonntag gegen den ESC Vilshofen für die beiden Niederlagen zu Beginn der Abstiegsrunde revanchieren und die Saison auf Platz eins beenden.

Freitag, 28.02.2020, EV Pegnitz – EHC Bayreuth, Spielbeginn: 19.30 Uhr

Sonntag, 01.03.2020 EV Pegnitz – ESC Vilshofen, Spielbeginn: 17.30 Uhr

Am letzten Wochenende der Saison stehen für den EV Pegnitz zwei Heimspiele auf dem Programm. Morgen im Derby gegen den EHC Bayreuth geht es nicht nur um den ersten Platz in der Abstiegsrunde, sondern auch um die „oberfränkische Meisterschaft“.

Die Partie gegen den EHC wäre Anfang Februar eigentlich die Premiere von Marco Bär als Trainer der Ice Dogs gewesen, konnte aber aufgrund Unbespielbarkeit der Eisfläche nicht stattfinden. Damals stand der EVP punktgleich mit dem SE Freising mit nur drei Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz und Bayreuth ohne Niederlage auf Platz eins. Nach sechs Siegen der Ice Dogs rangieren die Tigers nun, mit einem Spiel weniger als die Ice Dogs, auf dem zweiten Platz hinter dem EVP. So soll es aus Pegnitzer Sicht auch bleiben, will man die Erfolgsserie nicht unterbrechen. Das Hinspiel in Bayreuth ging mit 4:3 knapp an die Tigers. In guter Erinnerung ist noch der Derby-Sieg der Vorrunde Mitte November als der EVP dem EHC keinerlei Chance ließ und mit 8:3 zurück in die Wagnerstadt schickte. Wie viel Feuer in der Partie steckt, machen die mehr als 170 Strafminuten in den drei Aufeinandertreffen, mehr als deutlich.

Bei den Tigers fehlten zuletzt mehrere Spieler verletzungsbedingt. Bereits gegen den Sonntagsgegner der Ice Dogs, dem ESC Vilshofen, standen die Langzeitverletzten Wagner, Hausauer, Zeilmann und Max Müller nicht mehr im Kader. Der EHC verschlief das erste Drittel und lag nach 20 Minuten bereits mit 0:3 hinten. Die Wölfe spielten clever und gewannen in Bayreuth am Ende verdient mit 3:2. Bei den Wölfen stand dabei ein alter Bekannter aus der Region an der Bande. Michael „Dippi“ Dippold half dem ESC aus, weil der etatmäßige ESC-Trainer Robert Suchomski wieder auf dem Eis aushalf und war an allen Toren des ESC beteiligt. Auch der Tscheche Roman Nemecek in der Abwehr der Niederbayern ist nach seiner Verletzung wieder mit an Bord und hatte mit seiner Routine großen Anteil am Auswärtserfolg vergangenes Wochenende. Gegen Vilshofen verloren die Ice Dogs zu Beginn der Abstiegsrunde deutlich mit 7:4, die beiden Vorrundenspiele konnten zwar gewonnen werden, aber tat sich der EVP jeweils lange Zeit schwer.

EVP-Trainer Marco Bär steht aller Voraussicht der komplette Kader zur Verfügung. Einzig Luca Feitl wird auch dieses Wochenende verletzungsbedingt fehlen. Den Zuschauern für das morgige Derby wird geraten frühzeitig im Stadion zu sein, um Wartezeiten an den Kassen zu vermeiden.

Bericht und Bild: EV Pegnitz

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