Harter Kampf: 2:1-Sieg gegen Schongau festigt zweiten Platz

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber auch ein enorm wichtiger Sieg für den EVP im Kampf um den Klassenerhalt. Anders als in der Bayernliga-Vorrunde sicherten sich die Ice Dogs mit einem bis zuletzt auf der Kippe stehenden 2:1-Erfolg gegen den direkten Verfolger EA Schongau drei wichtige Zähler und festigten so den zweiten Platz.

EV Pegnitz – EA Schongau 2:1 (2:0/0:0/0:1) – Die Ice Dogs hatten aus dem Verlauf des Bayernliga-Heimspiels gelernt und gingen diesmal wesentlich konzentrierter zu Werke. Hatten damals die Mammuts eine schnelle 3:0-Führung vorgelegt, so entschieden diesmal die Hefner-Schützlinge den Auftakt klar für sich. Neun Sekunden nach Ablauf der ersten Strafe gegen Schongau erzielte Daniel Vlach auf Zuspiel von Johannes Seidinger in der 6. Minute das 1:0. Die Gastgeber hätten unmittelbar danach das Ergebnis schon ausbauen können, doch selbst bei vier Minuten Strafzeit en bloc für Milan Kopecky gelang zunächst kein weiterer Treffer. Dies blieb schließlich Nikolai Pleger vorbehalten, dessen Weitschuss in der 13. Minute unhaltbar für den EA-Keeper Christoph Lohr zum 2:0 abgefälscht wurde.

Dieser Vorsprung gab den Pegnitzern Sicherheit, während sich auf der Gästebank zunehmend Nervosität und gegenseitige Schuldvorwürfe breit machten. Dazu kam, dass sich die Gelben bei immerhin acht Minuten Strafzeit allein im ersten Drittel von den Schiedsrichter allzu kleinlich behandelt und damit benachteiligt fühlten.

Weil sich Pierre Kracht in den letzten Sekunden des ersten Durchgangs zwei Minuten eingehandelt hatte, musste der EVP im Mitteldrittel in Unterzahl beginnen. Diese Chancen wollten die Mammuts im Kampf um den zweiten Platz sichtlich nutzen. Dies gelang zwar nicht, doch war das Kräfteverhältnis jetzt ausgeglichener, wobei die rund 250 Zuschauer eher Kampf denn Brilanz zu sehen bekamen. Beide Teams schenkten sich nichts, hochkarätige Torraumszenen aber wurden eher zur Mangelware.

Auch die Unparteiischen teilten wieder fleißig aus. Selten, dass in der zweiten Hälfte des Mitteldrittels alle Spieler auf dem Eis waren. Zunächst handelte sich Martin Schweiger zusätzlich zehn Minuten Disziplinarstrafe wegen Reklamierens ein, dann wurde es nach drei Strafen in Folge in der Kühlbox der Ice Dogs eng. Kapital konnte jedoch kein Team daraus schlagen.

Gegen Ende gaben die Gäste noch einmal mächtig Gas und schnürten die Ice Dogs, die bis auf den gesperrten Daniel Krieger komplett waren, mitunter regelrecht in deren Drittel ein. Die Mammuts nahmen Julian Bädermann unter Dauerschuss, ließen aber Vollstreckerqualitäten vermissen gegen einen Keeper, der regelrecht über sich hinauswuchs. Trotzdem gelang aus dem Gewühl heraus sieben Minuten vor dem Ende der Anschlusstreffer. Jetzt wurde es noch einmal ganz eng für den EVP, doch hochkonzentriert und unter Einsatz aller Kräfte wurde der Vorsprung über die Zeit gerettet.

EVP-Trainer Josef Hefner war nervlich gezeichnet: “Das war heute reine Kopfsache. Meine Mannschaft hat die nötige Disziplin und Kampfbereitschaft gezeigt, gepaart mit dem unbedingten Willen, die Punkte in Pegnitz zu behalten.”

Die Torfolge: 1:0 (6.) Vlach/Seidinger, 2:0 (13.) N. Pleger/Zeilmann/Kuhn, 2:1 (53.) Weinfurtner/Waldvogel/Kopecky.

Strafen: EVP zwölf, EAS 16 plus zehn Minuten Disziplinarstrafe für Kopecky (Reklamieren).

Bericht und Foto: Isi Reinl

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EV Pegnitz

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