Ice Dogs bezwingen den EHC Königsbrunn

Für die Weihnachtsüberraschung der Eishockey-Bayernliga sorgte am zweiten Feiertag der EV Pegnitz mit seinem erst zweiten Sieg der laufenden Saison beim EHC Königsbrunn. Dabei waren die Pinguine schon nach 48 Sekunden in Führung gegangen. Am Freitag hatte der EVP daheim gegen den Oberliga-Absteiger Miesbach noch mit 1:5 Toren verloren.

Siegessicher zeigte sich der Tabellenfünfte vor dem Match gegen das Schlusslicht aus Pegnitz: Gegen den Tabellenletzten sollte mit einem weiteren Erfolg die Teilnahme an der Playoff-Runde perfekt gemacht werden, zumal Trainer Fabio Carciola der komplette Kader einschließlich der drei Kontingentspieler zur Verfügung stand.

Der Plan schien auch aufzugehen, denn nach nur 48 Sekunden lochte der ehemalige Bietigheimer DEL2-Verteidiger Dominic Auger schon zur 1:0-Führung der Pinguine ein. Doch die Schützlinge von Josef Hefner hielten dagegen: Roman Navarra vollendete in der 9. Minute auf Vorarbeit von Robin Niedermeier und Tristan Schwarz zum 1:1-Ausgleich.

Hat Königsbrunn den EVP eventuell zu sehr auf die leichte Schulter genommen? Der Eindruck drängte sich im Mitteldrittel auf, als Darnell Pruett, assistiert von Mirko Lang und Pierre Kracht, die Oberfranken erstmals nach vorn brachte. Die Schwaben glichen zwar nur gut eine Minute später durch einen Alleingang des ehemaligen Augsburger DEL-Cracks Aleksander Polacek aus, doch Sven Adler sorgte vier Minuten vor der zweiten Sirene dafür, dass die Ice Dogs erstmals seit langem eine Führung mit in die Kabine nahmen.

Nicht nur die 422 Zuschauer rieben sich die Augen, auch EHC-Trainer Carciola zeigte sich überrascht. Um die vor dem Match schon fest eingeplanten Punkte noch zu retten, schickte er im Schlussabschnitt nur noch zwei Reihen auf das Eis, gespickt mit seinen erfahrensten Akteuren. Aber der EVP, der diesmal ohne Bastian Heringklee, Ingo Krapf und Patrick Fritz auskommen musste, wehrte sich mit dem starken Rückhalt von Julian Bädermann im Tor mit aller Macht gegen die pausenlos anstürmenden Gastgeber. Eine halbe Minute vor Schluss nahmen die Pinguine nach einer Auszeit ihren Keeper vom Eis. Ohne Erfolg. Im Gegenteil: Michael Kuhn machte acht Sekunden vor dem Ende mit einem Empty-Net-Goal zum 2:4 den zweiten Saisonsieg des EVP perfekt.

Die Torfolge: 1:0 (1.) Auger, 1:1 (9.) Navarra/Niedermeier/T. Schwarz, 1:2 (32.) Pruett/Lang/Kracht, 2:2 (33.) Polacek/Streicher/Rinke, 2:3 (37.) Adler, 2:4 (60.) Kuhn /ENG).

Strafen: EHCK zwei, EVP acht Minuten.

Bericht: Isi Reinl, Bild: EV-Pegnitz

HAUPTSPONSOR

EV Pegnitz

NEWS

Consent Management mit Real Cookie Banner