Ice Dogs boten Landsberg 30 Minuten lang Paroli

Auch wenn der EVP am Start-Wochenende der Eishockey-Bayernliga zwei klare Niederlagen kassierte, bewiesen die Ice Dogs doch zumindest phasenweise, dass sie mithalten können. Insbesondere boten sie am Sonntag dem HC Landsberg 30 Minuten lang Paroli, ehe sie der besseren Kondition des Gegners Tribut zollen mussten.

HC Landsberg – EV Pegnitz 8:3 (1:1/4:2/3:0) – Die Riverkings hatten zum Saisonauftakt beim Aufsteiger Bad Kissingen überraschend mit 2:5 Toren verloren, was beim EVP die Hoffnung keimen ließ, beim Gastspiel am Lech nicht ganz chancenlos zu sein. Das Match wies dann auch erstaunliche Parallelen zur Begegnung am Freitag auf. Wieder ging Landsberg schon in der 4. Minute in Überzahl in Führung, diesmal durch Dennis Neal, als Tristan Schwarz eine Strafe absitzen musste.

Wie die Unterfranken ließen sich auch die Ice Dogs davon kam beeindrucken, hatten aber zunächst Pech, dass Aleksandrs Kercs nur eine Minute bei einem Penalty am HCL-Keeper Christoph Schedlbauer scheiterte. Neun Minuten später wetzte der Lette diese Scharte mit dem 1:1-Ausgleich aus. Anders als am Freitag konnten die Gastgeber diesmals allerdings einen Rückstand vorerst noch vermeiden, weil sie diesmal läuferisch viel engagierter agierten, während sich Pegnitz im Wesentlichen auf eine solide Abwehrarbeit konzentrierte.

32 Sekunden nach Wiederanpfiff eiferten die Schützlinge von Josef Hefner dem Vorbild der Bad Kissinger nach. Doch anders als vor zwei Tagen stellte Landsberg diesmal nach dem Treffer von Sven Adler zum 2:1 für den EVP den Spielbetrieb nicht ein, sondern konterte seinerseits per Doppelschlag: Binnen 15 Sekunden wendeten die Riverkings das Match wieder zu ihren Gunsten. Wie hart umkämpft in dieser Phase die Partie war, zeigte eine Zehn-Minuten-Strafe für Tyler Wiseman nach einem Check gegen den Kopf eines Pegnitzers.

Als Robin Niedermeier wenig später in die Kühlbox musste, erhöhten die Riverkings durch den Ex-Bayreuther Marcel Juhasz auf 4:2. Damit nicht genug: Zwei Minuten später legte Landsberg noch das 5:2 auf, für Hefner Anlass, eine Auszeit zu nehmen und seinen entnervten Keeper Julian Bädermann gegen Maximilian Schmidt auszutauschen. Ein Powerplay-Treffer von Adler sorgte kurz vor der zweiten Pause dafür, dass die Oberfranken vorübergehend wieder in die Spur fanden. Aufregung gab es um einen weiteren vermeintlichen Treffer für Landsberg, dem die Schiedsrichter aber die Anerkennung verweigerten.

Nach diesem furiosen Mitteldrittel hatten die Oberfranken im Schlussabschnitt offensichtlich nichts mehr zuzulegen und so nützte Landsberg die Chance, mit weiteren Treffern zum 8:3 die Schmach vom Freitag vergessen zu machen.

Die Torfolge: 1:0 (4.) Neal/Menge (5 gegen 4), 1:1 (14.) Kercs, 2:1 (21.) Adler/Krieger, 2:2 (27.) Gäbelein/Fischer, 3:2 (27.) Menge/Wiseman/Vogl, 4:2 (33.) Juhasz/Neal (5 gegen 4), 5:2 (34.) Maag/Juhasz/Fischer, 5:3 (36.) Adler/Kercs/Kracht (5 gegen 4), 6:3 (45.) Sturm/Gäbelein/Fischer, 7:3 (48.) Fischer, 8:3 (53.) Fischer/Vogl.

Strafen: Landsberg 18 plus zehn Minuten für Wieseman, EVP zehn Minuten.

Bericht: Isi Reinl, Bild: Renate Lorenz-Wich

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