Ice Dogs fuhren die volle Punktausbeute ein

Die Ice Dogs haben am Wochenende gegen zwei Landesligisten die volle Punktausbeute eingefahren. War der 4:3-Erfolg am Freitag gegen Bad Wörishofen noch mühsam, so wurde der EVP am Sonntag beim 5:2-Sieg in Fürstenfeldbruck nach schwachem Beginn seiner Favoritenrolle gerecht. Hinter Klostersee nehmen die Hefner-Schützlinge damit den zweiten Tabellenplatz ein.

V Fürstenfeldbruck – EV Pegnitz 2:5 (2:1/0:3/0:1) – Neuland betraten die Brucker gegen die Ice Dogs, hatten sie doch bisher in der Verzahnungsrunde ausschließlich gegen Landesligisten gespielt und dabei nur gegen Bad Wörishofen punkten können. Gegen den Spitzenreiter EHC Klostersee und zuletzt gegen den SC Reichersbeuern dagegen gab es relativ deutliche Niederlagen. Gegen den Vorletzten war der EVP deshalb von der Papierform her eindeutig in der Favoritenrolle. Auch auf dem Eis schien sich das zunächst zu bestätigen, als Aleksandrs Kercs seine Mannen schon in der 6. Minute nach vorn schoss. Sven Adler hatte im Slot abgezogen und als der Puck im Gewühl vor dem EVF-Gehäuse hängen blieb, vollstreckte der Lette kaltschnäuzig.

Im Prinzip beherrschten die komplett angetretenen Gäste das Match, wenn sich aber trotzdem kaum Torchancen ergaben, so wegen der fehlenden Konsequenz in den Zweikämpfen, vorne wie hinten. Zudem ließ die Einsatzfreude und die Laufbereitschaft bei den meisten Ice Dogs zu wünschen übrig. So hatten die Brucker keine Mühe, das Spiel binnen 37 Sekunden zu drehen. Beim Ausgleich schalteten sie bei einem unnötigen Fehler im EVP-Aufbauspiel schnell um, brachten den Puck vor das Tor von Julian Bädermann und Verteidiger Frederik Hoffman brauchte nur den den Schläger hinzuhalten. Unmittelbar danach stürmten die Hefner-Schützlinge zu ungestüm nach vorne, verloren die Scheibe und gerieten nach einem Konter völlig unnötig in Rückstand. Der steil geschickte Maximilian Kolb ließ dem Pegnitzer Keeper im direkten Duell keine Abwehrchance.

Zu Beginn des Mitteldrittels wechselte Trainer Hefner Torwart Maximilian Schmidt für Julian Bädermann ein. Auch sonst änderte sich manches beim EVP-Auftritt. Die Ice Dogs zogen das Tempo merklich an und waren plötzlich deutlich überlegen. Während die Hausherren in diesem Drittel nicht über vier Torschüsse hinauskamen, nahmen die Oberfranken nun den von Christoph Müller gehüteten EVF-Kasten unter Dauerbeschuss. Waren Hausauer Ende des ersten Drittels sowie Kercs und Zeilmann jeweils noch an Pfosten und Latte gescheitert, so blieben später die Treffer zwangsläufig nicht aus. Sven Adler besorgte den 2:2-Ausgleich, ehe Zeilmann und Hausauer gleich zwei Mal Probleme der Oberbayern im Powerplay mit Unterzahlkontern ausnützten.

Im Schlussdrittel fehlte den Gastgebern die Kraft und das Können, noch einmal dagegen zu halten. Selbst aussichtsreiche Gegenstöße konnten nicht genutzt werden. Schließlich machte Nikolai Pleger mit dem 5:2 alles klar für die Ice Dogs.

Torfolge: 0:1 (6.) Kercs/Adler/Krieger, 1:1 (17.) Hoffman/Guttenthaler, 2:1 (17.) Kolb/Vinnytskyi/Mönch, 2:2 (28.) Adler/Kuhn/Hausauer, 2:3 (30.) Zeilmann/Krieger/Hausauer (4 gegen 5), 2:4 (33.) Hausauer (4 gegen 5), 2:5 (58.) N. Pleger/Adler/Niedermeier.

Strafen: EVF sechs, EVP acht Minuten.

Bericht und Foto: Isi Reinl

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