Ice Dogs legten Trainer vier Punkte unter den Christbaum

Vier von sechs möglichen Punkten haben die Ice Dogs ihrem Trainer Josef Hefner unter den Christbaum gelegt. Kein Wunder, dass dieser sein Team insbesondere nach dem hart erkämpften 5:4-Erfolg über den ESC Geretsried in den höchsten Tönen lobte: „Es ist nur noch eine kleine Truppe, aber die zeigt bedingungslosen Siegeswillen.“

Die Riverrats kamen mit der Empfehlung, am Freitag den Tabellenführer Höchstadt mit einem Last-Minute-Sieg vom Thron gestürzt zu haben. Die Ice Dogs, die auf die gesperrten Stürmer Aleksandrs Kercs und Nikolai Pleger verzichten mussten, waren also gut beraten, entsprechend vorsichtig in die Partie zu gehen. Das war aber leichter gesagt als getan, stehen doch aktuell nach dem Karriereende von Daniel Sevo und dem Langzeit-Ausfall von Daniel Sikorski nur mehr vier Verteidiger zur Verfügung, wobei zu allem Überfluss Christof Mendel mit einem Bandscheibenschaden nur unter Schmerzen antreten kann.

So mussten die rund 200 Zuschauer lange auf prickelnde Torraumszenen warten. Erst um die 5. Minute wurden die beiden Keeper Julian Bädermann und Martin Morczinietz erstmals ernsthaft gefordert. Geretsried, das leichte Feldvorteile für sich verbuchen konnte, hätte im Powerplay bei einer Strafe für Benjamin Rakonic die Chance gehabt, vorzulegen. Doch der EVP verteidigte geschickt.

Jetzt agierten die Gastgeber zunehmend frecher und wurden in der 10. Minute durch die Führung belohnt, erzielt durch Michael Kuhn nach Vorarbeit von Carsten Hörl und Johannes Seidinger. Die Freude bei den Hefner-Schützlingen hielt allerdings gerade einmal 71 Sekunden an, ehe Ondrej Horvath, der vorher schon einige Male gefährlich vor Bädermann aufgekreuzt war, mit dem Ausgleich seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellte.

Weitgehend ausgeglichen verlief die Partie auch im Mitteldrittel, wobei sich beide Teams nur bei Powerplay-Situationen erfolgreich in Szene setzen konnten. Wieder legte der EVP vor, als Pierre Kracht bei 5:3-Überzahl den Puck zum 2:1 in die Maschen setzte, und wieder glich Horvath aus, diesmal in der letzten Sekunde einer Strafzeit gegen Sergej Hausauer.

Mit dem 3:2 durch „Ice-Man“ Pierre Kracht bogen die Ice Dogs schon nach 52 Sekunden des Schlussdrittels auf die Siegesstraße ein. Nach einem Super-Solo über den ganzen Platz, wobei er auch noch den Torwart austanzte, erhöhte Seidinger in Unterzahl auf 4:2, ehe erneut Kracht per Bauerntrick mit dem 5:2 zuschlug. Doch die Riverrats machten es noch einmal spannend und kamen vier Minuten vor Schluss bis auf 5:4 heran. Aber mehr ließen die clever verteidigenden Ice Dogs nicht mehr zu.

Die Torfolge: 1:0 (10.) Kuhn/Hörl/Seidinger, 1:1 (11.) Horvath/Zvonik/Rizzo, 2:1 (24.) Kracht/Krieger/Hagen (5 gegen 3), 2:2 (30.) Horvath/Merl/Poch (5 gegen 4), 3:2 (41.) Kracht/Hagen/Rakonic, 4:2 (44.) Seidinger/Zeilmann/Niedermeier (4 gegen 5), 5:2 (47.) Kracht/Zeilmann/Hagen (4 gegen 4), 5:3 (51.) Hüsken/Lechner, 5:4 (56.) Heller/Wiedenbauer.

Strafen: EVP zwölf, ESCG zehn Minuten.

Bericht: Isi Reinl, Bild: EV Pegnitz

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