Ice Dogs mit Generalprobe zufrieden

Die Ice Dogs haben ihr letztes Vorbereitungsspiel zwar mit 4:3 nach Verlängerung beim VfE Ulm verloren, aber die Mannschaft bewies trotz katastrophaler Schiedsrichter-Leistung immer wieder Moral.

„Wenn man über die Hälfte des Spiels in Unterzahl verbringt und teilweise nicht mal weiß wieso, ist ein Spielfluss nicht möglich. Die Mannschaft hat Moral bewiesen und zum Glück gab es keine großen Strafen“, lautete das Fazit vom sportlichen Leiter Braun.

Bereits nach 90 Sekunden musste Marvin Walz wegen eines Stockschlags auf der Strafbank Platz nehmen. Die erste Chance des Spiels hatte der EVP. Nach schönem Zuspiel von Michal Plichta scheiterte Roman Navarra in der 5. Spielminute an Devils-Keeper Güßbacher. Nach weiteren Strafen für Rister, Chris und Eric Neumann, konnte Dominik Synek kurz vor Ablauf der Strafen in der 10. Minute EVP-Goalie Luca Feitl bezwingen.

Die erste Überzahlsituation nutzten die Ice Dogs nach nur vier Sekunden eiskalt aus.

Pierre Kracht gewann das Bully und Stefan Hagen zog von der blauen Linie zum Ausgleich ab. Zum Ende des ersten Drittels wurden die Entscheidungen der Unparteiischen immer kurioser. Erst bekam Frank zwei Minuten wegen Spielverzögerung, beim anschließenden Bully Navarra zuerst zwei Minuten und für Unsportlichkeit eine 10-minütige Disziplinarstrafe. Folge war eine doppelte Unterzahl für die Ice Dogs, die sich Martin Jainz nicht nehmen ließ und den Puck zum 2:1 Drittelpausenstand unter die Latte hämmerte.

Das zweite Drittel gehörte den Ice Dogs. Fast im Minutentakt hatte der EVP die Chance zum Ausgleich auf dem Schläger, doch scheiterten Adler, Plichta oder Dzemla immer wieder am gut reagierenden Güßbacher. 32 Sekunden vor Drittelende war der Devil-Keeper dann doch geschlagen. In Überzahl legte Plichta für Navarra quer und der Tscheche schloss direkt zum erneuten Ausgleich ab.

Kurz nach Wiederanpfiff ging der EVP dann durch Johannes Seidinger erstmals in Führung. Als Pierre Kracht von außen vor das Tor zog und am Torhüter scheiterte, stand Seidinger wo ein Stürmer stehen muss und staubte im Nachschuss ab.

Mit der Führung mussten die Hefner Schützlinge wieder die „Willkür“ des Spiels ertragen. Nach Strafzeit an Kercs, musste zeitgleich auch noch Eric Neumann vom Eis. Bei doppelter Unterzahl war es wieder Synek, der mit Ablauf der Strafzeiten zum 3:3 einnetzte. Ab dem Ausgleich wurde es immer turbulenter. Vier Strafzeiten innerhalb von vier Minuten ließen keinen Zweifel daran, wer das Spiel für die Ulmer entscheiden wollte.

Aber einer erneut kämpferischen Topleistung der Mannschaft und EVP-Keeper Maximilian Schmidt, der ab der Hälfte für Feitl kam, war es zu verdanken, dass die Devils keinen Nutzen daraus ziehen konnten.

Bei einem Entlastungsangriff konnte Michael Kuhn in der 58. Minute nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty parierte der Ulmer Keeper denkbar knapp gegen den Gefoulten. 56 Sekunden vor Ende des Spiels mussten erneut zwei Spieler der Ice Dogs zeitgleich vom Eis. Zwar rettete sich der EVP noch über die reguläre Spielzeit, musste man aber mit zwei Spieler weniger in die Overtime und das 4:3 durch Peter Ceslik hinnehmen.

Torfolge:
1:0 (10.) Synek, 1:1 (13.) Hagen (Adler/Kracht), 2:1 (19.) Jainz, 2:2 (40.) Navarra (Plichta/Dzemla), 2:3 (43.) Seidinger (Kracht/Kercs), 3:3 (47.) Synek, 4:3 (62.) Ceslik

Strafen:
Ulm 18, Pegnitz 32 + 10 Navarra (Disziplinarstrafe)

Bericht und Bild: EV Pegnitz

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EV Pegnitz

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