Ice Dogs verlieren gegen die Riverkings aus Landsberg

Hatte es am Freitag bei der tollen Aufholjagd gegen den Spitzenreiter EV Füssen noch den Anschein, als würde der EVP endlich in die Spur finden, so mussten die Ice Dogs am Sonntag gegen den bis dato auswärtsschwachen HC Landsberg mit der ersten zweistelligen Niederlage einen herben Dämpfer wegstecken.

EVP-Trainer Josef Hefner hätte gerne dort weitergemacht, wo die Mannschaft am Freitag in einem furiosen Schlussspurt aufgehört hatte. Doch das war leichter gesagt, als getan, fehlten doch Torwart Julian Bädermann und Stürmer Ralf Skarupa verletzungsbedingt, der Tscheche Roman Navarra spielte unter Schmerzen. Trotzdem zeigten sich die Ice Dogs anfangs engagierter als beim verschlafenen Auftakt gegen Füssen und erarbeiteten sich zunächst auch die klareren Chancen.

Doch wie so oft gerieten die Hausherren auch diesmal wieder wegen zu vieler Strafzeiten ins Hintertreffen. Als Bastian Heringklee und Aleksandrs Kercs gleichzeitig in die Kühlbox mussten, eröffneten die Landsberger Präzisionsschützen in doppelter Überzahl den Torereigen. Kurz nach Ablauf der zweiten Strafe erhöhten sie auf 0:2 und nur eine Minute später sogar auf 0:3. Damit nicht genug: Als Johannes Seidinger eine Zwangspause einlegen musste, sorgten die Riverkings für den 0:4-Pausenstand.

Insgeheim hofften Spieler und Zuschauer nach der Pause, eine ähnliche Aufholjagd starten zu können wie am Freitag. Doch die Riverkings durchkreuzten diesen Plan mit dem schnellen 0:5 und einem weiteren Powerplay-Treffer zum vorentscheidenden 0:6. Als sich auch Landsberg mehr Strafzeiten einhandelte, nutzten dies die Hefner-Schützlinge zu einem Zwischenspurt, der sie bis auf 2:6 heranbrachte, doch postwendend stellten die Riverkings kurz vor der zweiten Sirene wieder einen Fünf-Tore-Abstand her.

Nach drei weiteren Gegentoren im Minutentakt war gleich zu Beginn des Schlussdrittels die zweistellige Niederlage perfekt. Trainer Hefner blieb bei einer Auszeit nur der Appell, sich nicht abschlachten zu lassen und mit Anstand zu verlieren. Der Treffer zum 3:10 durch Seidinger kurz vor Endehatte keine Bedeutung mehr.

Der Coach ärgerte sich im Rückblick, dass der gute Beginn wieder durch zu viele Strafzeiten zunichte gemacht worden ist. Nach einem Rückstand sei sein Team dann einfach nicht stabil genug, um das Ruder noch herumreißen zu können. Dazu komme eine eklatante Schwäche der Leistungsträger, von denen es im Kader ohnehin nicht viele gebe.

Torfolge: 0:1 (11.) Wiseman/Vogl/Geisberger (5 gegen 3), 0:2 (12.) Geisberger/Sturm/Fischer, 0:3 (13.) Vogl/Menge, 0:4 (17.) Kerber/Gäbelein (5 gegen 4), 0:5 (24.) Wiseman/Menge, 0:6 (31.) Fischer/Menge/Wiseman (5 gegen 4), 1:6 (33.) Kracht/Jüngst/Kercs ( gegen 3), 2:6 (38.) Lang/Hagen/Kercs (5 gegen 4), 2:7 (40.) Wiseman/Kerber, 2:8 42.) Sturm/Fischer/Kerber, 2:9 (43.) Reicheneder/Raß/Fischer, 2:10 (43.) Menge/Raß/Curmann, 3:10 (56.) Seidinger/Jüngst/Niedermeier (5 gegen 4).

Strafen: Pegnitz 16, Landsberg 18 Minuten.

Bericht und Foto: Isi Reinl

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