EV Pegnitz Ice Dogs Eishockey

IceDogs ohne Glanz

Am Ende waren es drei Punkte, mehr nicht. Der EVP tat sich gegen nie aufgebende Wölfe ganz schwer.

EV Pegnitz-ESC Vilshofen 6:5 (3:2, 2:1, 1:2)

Die Niederbayern zeigten von Beginn an, dass sie die 238 km nicht nur als „Kaffeefahrt“ auf sich genommen haben. Bereits nach 35 Sekunden konnte Vladimir Gomow freistehend vor dem Tor zum 0:1 einnetzen. Sichtlich geschockt kam der EVP bei leichtem Regen nicht ins Spiel. So durften die 40 mitgereisten ESC-Anhänger erneut jubeln, als der Schiedsrichter den Spielaufbau der Ice Dogs unglücklich unterbrach und den Puck mit dem Schlittschuh an Gomow weiterleitete, der im Zusammenspiel mit Joachim Neupert das 0:2 in der 9. Spielminute markierte. Als der EVP, nach Strafzeit gegen den erneut stark haltenden EVP-Goalie Maximilian Schmidt, zwei Minuten in Unterzahl spielte, konterten Michal Plichta und Roman Navarra die Wölfe eiskalt aus und Navarra verkürzte auf 1:2 (13.). Ein Doppelschlag innerhalb von 39 Sekunden durch Sven Adler und erneut Navarra machten die schwachen Anfangsminuten vergessen. Mit dem Schwung der beiden Treffer zum Ende des ersten Drittels kamen die Ice Dogs auch besser aus der Kabine und Roman Navarra (22.) erzielte nach Vorarbeit von Kapitän Stefan Hagen und Michal Plichta seinen dritten Treffer des Abend. Die Wölfe wiederum gaben zu keiner Sekunde des Spiels nach und verkürzten in der 34. Minute durch Roman Nemecek in Überzahl auf 4:3. Kurz vor Ende des Drittels stellte Patrik Dzemla den alten Abstand mit seinem Tor zum 5:3 wieder her.

Das Schlussdrittel begann mit einer Keilerei. Der Vilshofener Pierre Schmidt provozierte nach einem Angriff der Wölfe vor dem Pegnitzer Tor. Eric Neumann schritt ein und bekam für diese Aktion eine Matchstrafe und wird den Ice Dogs voraussichtlich mehrere Spiele fehlen. Als Marvin Walz kurz danach ebenfalls auf die Strafbank musste, schaffte der ESC bei doppelter Überzahl in der 47. Minute den Anschluss durch Matthias Zillinger. In der Folge blieb der EVP durch weitere Strafzeiten in Unterzahl. Vier Minuten vor dem Ende tauchte erneut Neupert alleine vor EVP-Goalie Schmidt auf und erzielte den Ausgleich für die Wölfe. Aber Pegnitz zeigte Moral und Patrik Dzemla nutzte einen Abpraller bei Überzahl zum doch verdienten 6:5 Endstand.

Ernüchternde, aber passende Worte fand die sportliche Leitung für das Spiel „auch solch Spiele müssen gewonnen werden. Wir waren heute nicht gut und haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Vilshofen hat nie aufgegeben und bis zum Ende dagegen gehalten“.

Torfolge: 0:1 (1.) Gomow, 0:2 (9.) Neupert, 1:2 (13.) Navarra (Plichta, 4 gegen 5), 2:2 (18.) Adler (Chris Neumann, Frank), 3:2 (19.) Navarra (Dzemla, Plichta), 4:2 (22.) Navarra (Plichta, Hagen), 4:3 (34.) Nemecek 4 gegen 5, 5:3 (40.) Dzemla (Plichta, Navarra), 5:4 (47.) Zillinger 3 gegen 5, 5:5 (56.) Neupert, 6:5 (58.) Dzemla (Navarra, 5 gegen 4)

Strafen: Pegnitz 19 + Matchstrafe Eric Neumann, Vilshofen 14

Bericht und Bild: EV Pegnitz

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