Josef Hefner soll EVP mit Oberliga-Erfahrung helfen

Mit neuer Hoffnung geht der EV Pegnitz in die zweite Vorrundenhälfte der Eishockey-Bayernliga. Nach langer Suche ist es den Verantwortlichen gelungen, mit Josef Hefner aus Weiden einen Trainer mit Oberliga-Erfahrung zu engagieren. Mit fünf Heimspielen in Folge, beginnend am Freitag gegen den Tabellenzweiten ESC Dorfen, wollen die Ice Dogs unter seiner Regie eine Aufholjagd starten.

„Josef Hefner springt gerne ein“, hat die Weidener Zeitung getitelt, als der heute 52-Jährige im Jahr 2014 beim Oberligisten Blue Devils für den erkrankten Coach Fred Caroll eingesprungen ist, nachdem er sich eineinhalb Jahre vorher eigentlich schon vom stressigen Traineramt verabschiedet hatte. „Wenn ich dem Verein helfen kann, dann helfe ich gern“, wurde er damals zitiert. Kein Wunder: In 27 Jahren war er so mit der Stadt Weiden und ihrem Eishockeyverein verwurzelt, dass er vom Gefühl her gar nicht „nein“ sagen konnte.

Als sich jetzt der EVP auf Vermittlung des Ex-Weidener Spielers Daniel Sevo an ihn wandte, erklärte sich der in Strakonitz geborene Tscheche, der längst einen deutschen Pass hat, wieder bereit, als Nothelfer einzuspringen. Am Dienstag leitete er bereits sein erstes Training bei den Ice Dogs, wohl wissend, dass nicht viel Zeit ist, um die Mannschaft nach den zwei krachenden Niederlagen vom Wochenende wieder aufzurichten. Die Aufgabe gegen den Tabellenzweiten Dorfen wird dabei am Freitag alles andere als einfach, doch sieht Hefner trotzdem eine Chance, weil die Eispiraten zuletzt gegen Höchstadt und Peißenberg ebenfalls zwei Mal in Folge zweistellig verloren haben.

Der neue EVP-Coach kann dabei viel Erfahrung einbringen, hat er doch als Verteidiger in der Bayernliga, der Regionalliga und in der Oberliga 226 Mal das blau-weiße Trikot des 1. EV und der Blue Devils Weiden getragen. Auch als Trainer war er dort ein erstes Mal von Dezember 2010 bis April 2013 tätig, wobei er in der Saison 2011/12 mit dem Aufstieg in die Oberliga einen Riesenerfolg feiern konnte.

In Pegnitz geht es zunächst einmal darum, vom Tabellenende wegzukommen und mit entsprechenden Leistungen auch bei den treuen Fans auf den Rängen wieder für Begeisterung zu sorgen. In Weiden hat er einst bewiesen, dass er insbesondere die Leistungsträger in der Verantwortung sieht. In dieser Hinsicht besteht auch in Pegnitz viel Potenzial nach oben, sind doch die Neuverpflichtungen mit Ausnahme von Torhüter Julian Bädermann bislang weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Bericht: Isi Reinl

HAUPTSPONSOR

EV Pegnitz

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