Mühsamer EVP-Arbeitssieg gegen Fürstenfeldbruck

Ohne den Glanz aus der Galavorstellung gegen Klostersee mühten sich die Ice Dogs gegen den Landesligisten EV Fürstenfeldbruck nach einem schnellen Rückstand doch noch zu einem 7:3-Arbeitssieg. Erfolgreichste Torschützen waren Aleksandrs Kercs (4) und Florian Zeilmann (3). Sergej Hausauer bereitete vier Treffer vor.

EV Pegnitz – EV Fürstenfeldbruck 7:3 (2:1/2:1/3:1) – Als ob Trainer Josef Hefner seine Mannen nicht davor gewarnt hätte, den Landesligisten Fürstenfeldbruck nach dem grandiosen Sieg gegen Klostersee auf die leichte Schulter zu nehmen. Ehe sich die Ice Dogs versahen, lagen sie nach gut zwei Minuten schon hinten. Anlass für den Coach, auf der Bank laut zu werden, weil seine Schützlinge die taktischen Vorgaben zu lax genommen hatten. Den Crusaders gab der Führungstreffer Auftrieb und so spielten sie munter mit, ohne dass ein Klassenunterschied zu erkennen gewesen wäre.

So sehr sich der EVP auch mühte, es wollte zunächst kein Treffer gelingen. Auch nicht bei einem Schlagschuss von Aleksandrs Kercs, bei dem der Schläger zerbrach und die Schaufel bis hinauf zu den Scheinwerfern flog. Erst als sich die Brucker mehrere Strafzeiten in Serie einhandelten, gelang es Pegnitz, auf die Erfolgsspur zurückzukehren. Per Doppelschlag binnen eineinhalb Minuten gaben zunächst Florian Zeilmann und dann Kercs dem EVF-Keeper Dennis Berger das Nachsehen. In beiden Fällen hattte Sergej Hausauer die Vorarbeit geleistet. So gingen die Ice Dogs, bei denen diesmal Maximilian Müller das Tor hütete und Ralf Skarupa sein Debüt als Verteidiger gab, mit einer 2:1-Führung in die erste Pause.

Im Mitteldrittel brauchten die Gastgeber wieder um die acht Minuten, um halbwegs in die Spur zu finden. Dabei hätte Kercs nach vier Minuten schon per Penalty erhöhen können. Ihm gelang es zwar, den Keeper zu verladen, doch dann legte er sich den Puck zu weit vor. In der 28. Minute war er trotzdem erfolgreich, allerdings mit verdächtig hohem Stock.

Eine klare Linie war auch jetzt im EVP-Spiel nicht zu erkennen. Zu hektisch und verspielt wurde agiert. Wie einfach Tore zu erzielen gewesen wären, bewies Florian Zeilmann mit einem Schlagschuss in Unterzahl zum 4:1. Mit dem 4:2 sorgten die Oberbayern dafür, dass die Ice Dogs auch dieses Drittel wieder nur knapp für sich entscheiden konnten.

Durch ein schnelles Tor nach einer feinen Einzelleistung von Patrick Ullmann, bei dem dieser sich allerdings die Schulter auskugelte, machte es Fürstenfeldbruck nach nur 56 Sekunden im Schlussdrittel noch einmal spannend. Für eine Wende reichte es dann aber doch nicht, weil Kercs mit zwei weiteren Treffern und der Spieler des Abends Florian Zeilmann mit dem 7:3 ganze 27 Sekunden vor Schluss das Ergebnis doch noch auf standesgemäße Höhe trieben.

Torfolge: 0:1 (3.) Ullmann, 1:1 (15.) Zeilmann/Hausauer (5 gegen 4), 2:1 (17.) Kercs/Hausauer/Adler (5 gegen 4), 3:1 (28.) Kercs/Hausauer, 4:1 (32.) Zeilmann/Hausauer/Kercs (4 gegen 5), 4:2 (37.) Kolb/Ehemann/Stroscher, 4:3 (41.) Ullmann, 5:3 (45.) Kercs/Krieger, 6:3 (58.) Kercs/Zeilmann (4 gegen 4), 7:3 (60.) Zeilmann/Krieger/Kercs (5 gegen 3).

Strafen: Pegnitz acht, Fürstenfeldbruck 14 Minuten.

Bericht und Foto: Isi Reinl

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EV Pegnitz

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