Nach 3:0-Führung unterlag EVP mit 6:8 bei Test in Haßfurt

Mit einer personell dezimierten Mannschaft musste der EV Pegnitz im ersten Test gegen den Landesligisten ESC Haßfurt eine überraschende Niederlage quittieren. Die Schützlinge von Trainer Josef Hefner gingen im ersten Drittel zwar souverän in Führung, wurden aber in der Folge ein Opfer ihrer zahlreichen Strafzeiten.

Die Ice Dogs konnten bei ihrem ersten Test nur 14 Feldspieler aufbieten. Im Tor stand für den kranken Julian Bädermann Maximilian Schmidt, der eine ordentliche Leistung ablieferte. Backup auf der Bank war Kilian Schauer. Verzichten musste Trainer Jof Hefner ferner auf die Kranken und Verletzten Vaclav Benak, Simon Schwarz, Patrick Fritz und Mirko Lang. Dafür rückte erstmals Bastian Heringklee aus dem Nachwuchs in die erste Mannschaft auf, wo er sich auf Anhieb gut zurecht fand.

Das Match musste bereits nach vier Minuten unterbrochen werden, nachdem der Puck eine Plexiglasscheibe durchschlagen hatte. Anschließend gab der Landesligist Haßfurt einen ernstzunehmenden Gegner ab, wiewohl der klassenhöhere Gast zunächst cleverer wirkte. Daniel Krieger (16.) eröffnete den Torreigen und als Pierre Kracht sowie Stefan Hagen kurz vor der Pause binnen einer halben Minute per Doppelschlag auf 0:3 erhöhten, schien die Partie eine klare Angelegenheit für Pegnitz zu werden.

Im Mitteldrittel allerdings drehten die Hawks mächtig auf und nützten vor allem die Strafzeiten der Ice Dogs konsequent aus, wobei sich vor allem die Sturm-Asse Franek und der junge Tscheche Jan Trübenekr immer wieder erfolgreich in Szene setzten. So ging dieser Durchgang mit 5:3 Toren klar an die Gastgeber, die vor einer Woche schon mit einem Sieg über den Bayernligisten Bad Kissingen haben aufhorchen lassen.

Im letzten Drittel war alles wieder offen: Vor allem der Ausgleich zum 6:6 gab den Unterfranken mächtig Auftrieb. Weil der personell dezimierte EVP nichts mehr zuzusetzen hatte, drehte der ESC in den letzten fünf Minuten das Match und ging mit 8:6 Toren nicht unverdient als Sieger vom Eis, auch wenn beim 8:6 gleich drei Hassfurter Cracks im Torraum standen. Pierre Kracht war einer der auffälligsten Stürmer in den Reihen des EV Pegnitz. Insgesamt war er an fünf der sechs Treffer beteiligt.

Die Torfolge: 0:1 (16.) Krieger/Kracht, 0:2 (20.) Kracht, 0:3 (20.) Hagen/Rakonic/Skarupa, 1:3 (27.) 1:4 (29.) Kercs/Kracht/Adler, 2:4 (31.). 2:5 (31.) Kercs/Kracht, 3:5 (32.) 4:5 (34.), 4:6 (34.) Kracht/Adler, 5:6 (36.), 6:6 (45.) 7:6 (54.), 8:6 (56.).

Bericht: Isi Reinl, Foto: Renate Lorenz-Wich

HAUPTSPONSOR

EV Pegnitz

NEWS

Consent Management mit Real Cookie Banner