Personell geschwächte Ice Dogs verlieren in Peissenberg

Nach zwei weiteren Niederlagen gegen Geretsried und Peißenberg muss sich der EV Pegnitz nach der Hälfte der Bayernliga-Vorrunde auf einen Kampf gegen den Abstieg einstellen. Zu groß ist der Leistungsunterschied. Zudem beträgt der Abstand des Tabellenletzten auf den rettenden 8. Rang inzwischen von 17 Punkte.

Die Eishackler sind für ihr Power-Eishockey bekannt und so war die ungleiche Partie eigentlich schon nach acht Minuten entschieden. Die ohne die Verteidiger Simon Schwarz, Ingo Krapf, Bastian Heringklee und Robin Niedermeier angereiste Rumpftruppe aus Pegnitz hatte mit nur 13 Feldspielern gegen die nahezu vollzählig angetretenen Gastgeber keine Chance. Diese eröffneten schon nach 15 Sekunden den Torreigen gegen Maximilian Schmidt, der diesmal zu Beginn den EVP-Kasten hütete. In der 7. Minute verkürzte Pierre Kracht zwar auf 2:1, doch der TSV antwortete mit einem Doppelschlag binnen 43 Sekunden. Als wenig später Tristan Schwarz eine Strafzeit absitzen musste, war der 5:1-Pausenstand perfekt.

Als der tschechische Verteidiger Dominik Novak gleich zu Beginn des Mitteldrittels bei einer Strafzeit für Pegnitz auf 6:1 erhöhte, musste man Schlimmes befürchten. Doch die Ice Dogs zeigten plötzlich Lebenszeichen und verkürzten durch Michael Kuhn und erneut Pierre Kracht auf 6:3. Kurz nachdem Julian Bädermann Maximilian Schmidt im Tor abgelöst hatte, war das Strohfeuer aber schon wieder erloschen. Trotz des Treffers zum 7:3 durch Manfred Eichberger, der vor der Saison eigentlich seine Karriere schon beendet hatte, konnten die Ice Dogs wenigstens auf ein numerisch ausgeglichenes Drittel zurückblicken.

Angesichts des sicheren Vorsprungs schalteten die Eishackler gegen Ende einen Gang zurück. So kamen die Ice Dogs zwar um eine drohende zweistellige Niederlage herum, mussten aber mit der Verletzung des Verteidigers Darnell Pruett eine weitere Hiobsbotschaft hinnehmen.

Die Torfolge: 1:0 (1.) Hörndl/Andrä/Estermair, 2:0 (6.) Novak/Singer/F. Barth, 2:1 (7.) Kracht/Navarra, 3:1 (8.) Hörndl/Ebentheuer/Estermair, 4:1 (8.) Clairmont/Eichberger/Höfler, 5:1 (13.) Eichberger/Zink/Ebentheuer (5 gegen 4), 6:1 (23.) Novak/M. Barth/Andrä (5 gegen 4), 6:2 (26.) Kuhn/Seidinger, 6:3 (28.) Kracht/Navarra/Kercs, 7:3 (38.) Eichberger/Höfler, 8:3 (47.) Ebentheuer/M. Andrä/Malzatzki.

Strafen: Peißenberg vier, Pegnitz zwölf Minuten.

Bericht: Isi Reinl, Foto: EV-Pegnitz

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