Niederlage beim Landesligisten Ulm

Der Erhalt der Bayernliga wird trotz des erfolgreichen Starts ein hartes Stück Arbeit für den EV Pegnitz. Während Schweinfurt, Passau und Pfaffenhofen immer besser in Schwung kommen, mussten die Ice Dogs an diesem Wochenende Federn lassen. Aktuell rangieren die Hefner-Schützlinge nach zwei Niederlagen gegen die Landesligisten Pfaffenhofen und Ulm/Neu-Ulm auf einem Abstiegsplatz.

Nach der unerwarteten Niederlage gegen den Landesligisten Pfaffenhofen standen die Ice Dogs gegen den bislang noch sieglosen Tabellenletzten Ulm/Neu-Ulm unter Zugzwang. Die Erwartungen waren hoch, hatten die Devils doch am Freitag in Passau eine heftige 0:10-Klatsche bezogen. Allerdings musste Josef Hefner in diesem Match mit Mirko Lang, Timo Jüngst, Ingo Krapf, Darnell Pruett und Bastian Heringklee auf immerhin fünf Verteidiger verzichten.

In der 4. Minute hatten die mitgereisten Fans erstmals Grund zum Jubeln, als Roman Navarra nach Vorarbeit von Sebastian Wolsch zum 1:0 einschoss. Mitte des Drittels bot sich den Oberfranken die Gelegenheit, bei einer Strafzeit gegen Ulm den Vorsprung auszubauen, doch ließen sie ein weiteres Mal die nötige Entschlossenheit im Powerplay vermissen. Mehr noch: Unmittelbar nach Ende der Überzahl musste Julian Bädermann im EVP-Tor sein ganzes Können aufbieten, um einen Konter der Teufel zu entschärfen. Auch in der Folge gingen die Ice Dogs fahrlässig mit der Chancenverwertung um, etwa, als Michal Mlynek in der 13. Minute einen Penalty nicht verwerten konnte. So ging es eineinhalb Minuten verfrüht mit einem knappen Vorsprung in die erste Pause, als das verschobene Tor nicht mehr ordentlich fixiert werden konnte.

Wie umkämpft dieses Match war, zeigte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts, als nach einem bösen Bandencheck gegen Michael Kuhn die Fäuste flogen. Die Schiedsrichter verhängten zwölf Strafminuten am Stück und schickten auf Pegnitzer Seite Aleksandrs Kercs (2+2) und Mlynek in die Kühlbox. Als kurz darauf auch noch Kuhn und Sven Adler Zwangspausen verordnet bekamen, war der 1:1-Ausgleich durch den Tschechen Dominik Synek fällig. Weil sich die Cracks auch weiterhin in einem zerfahrenen Fight immer wieder gegenseitig in die Haare gerieten, kassierten Johannes Seidinger und sein Ulmer Kontrahent auch noch eine Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe. Ungemein wichtig war in dieser Phase die neuerliche EVP-Führung durch Sebastian Wolsch kurz vor der zweiten Pause.

Aber die Schwaben steckten nicht auf, glichen in der 51. Minute durch Tim Tenschert erneut aus und gingen fünf Minuten später sogar erstmals in Führung. Trainer Hefner setzte nunmehr zwar alles auf eine Karte, konzentrierte die Reihen und nahm auch Keeper Bädermann zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, konnte die neuerliche Niederlage gegen einen Landesligsiten aber nicht mehr abwenden.

Die Torfolge: 0:1 (4.) Navarra/Wolsch, 1:1 (26.) Synek (5 gegen 4), 1:2 (38.) Wolsch/Adler, 2:2 (51.) Tenschert, 3:2 (56.) Synek.

Strafen: Ulm 20 plus zehn Minuten, EVP 22 plus zehn Minuten für Seidinger.

Bericht: Isi Reinl, Bild: EV Pegnitz

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