Niederlagenserie der Schülermannschaft reißt nicht ab

Diesmal starten wir mit einem Rückblick auf das vorvergangene Wochenende. Hier war zu Gast die SG SENDEN / BURGAU / ULM. Anders als beim ersten Aufeinandertreffen, wusste man diesmal um die Stärke der SG. Allerdings rechnete man sich doch geringe Außenseiterchancen, aufgrund der starken Leistung unserer Mannschaft im Hinspiel, aus. Diese Ambitionen wollten die Gäste, wohl ebenfalls aufgrund der Erfahrung aus dem Hinspiel, direkt unterbinden und legten los „wie die Feuerwehr“. Bereits nach vier Minuten netzten diese, nach schöner Kombination, ein. Danach kamen unsere Jungs und Mädels allerdings etwas besser ins Spiel und man konnte die Partie etwas offener gestalten. Somit dauerte es bis zur 11. Minute bis die SG erneut jubeln konnten, dies allerdings dann auch gleich zweimal. Denn keine 30 Sekunden nach dem 0:2, führte eine Unkonzentriertheit in der Abwehr direkt zum 0:3. Wieder fing man sich, aber kurz vor Ende fiel dann noch das, nicht ganz unverdiente, 0:4. Somit war die Messe eigentlich gelesen und man stellte sich auf Seiten der heimischen Zuschauer auf ein ähnlich hohes Ergebnis wie in der Vorwoche ein.

In der Kabine hat der Trainer aber wohl die richtigen Worte gefunden, denn man kam mit deutlich mehr Elan aus der Pause und man zeigte in der Folge vernünftiges und Phasenweise sogar recht gutes Eishockey. Allerdings waren es wieder die Gäste, welche ihre Chancen besser nutzten. Diesmal dauerte es aber bis zur 31. Spielminute ehe die Gäste den Vorsprung weiter ausbauen konnten. Aber auch im weiteren Verlauf des zweiten Drittels war der EVP nicht Chancenlos. Es sollte aber einfach nicht sein und so ging man mit einem 0:5 Rückstand in die zweite Pause.

Im Nachgang kann man über das 3. Drittel sagen, das die Gangart auf beiden Seiten etwas ruppiger wurde. Somit ist es nicht verwunderlich, dass bereits in der 42. Spielminute eine doppelte Überzahlsituation unsererseits endlich genutzt und der Spielstand somit auf 1:5 verkürzt werden konnte. Letztendlich muss man aber feststellen, dass die Gäste ihre Überzahlsituationen wesentlich besser nutzen konnten. So fielen drei der fünf Treffer im letzten Drittel, genau durch solche Situationen. Allerdings konnte der EVP mit einer schönen Einzelaktion in der 56. Spielminute, in einem im letzten Drittel insgesamt sehr zerfahrenen Spiel, nochmal Ergebniskorrektur betreiben. Somit ging dieses Spiel letztendlich mit 2:10 an unsere Gäste.

Am vergangenen Wochenende stand dann der Doppelspieltag gegen den, erst mit einer Niederlage ausgestatteten, Tabellenersten ECDC MEMMINGEN an. Beide Spiele, daß kann man vorweg nehmen, gingen verloren.

Konnte man im ersten Drittel des ersten Spiels das Ganze noch einigermaßen ausgeglichen gestalten und nur mit einem 0:2 Rückstand in die Pause gehen. So war ab dem zweiten Drittel die gesamte Mannschaft völlig durch den Wind und alle Vorgaben der Trainer wurden nicht erhört und umgesetzt. Man verfiel wieder in alte Fahrspuren und versuchte

  1. viel zu sehr auf Einzelaktionen zu setzen und
  2. von einer Defensive war wenig zu sehen, da fast alle ihr „Heil“ im Angriff suchten.

Dementsprechend und weil Memmingen auch ihre spielerischen Qualitäten ausspielte, fiel das Ergebnis im zweiten Drittel mit 0:8 sehr deutlich aus.
Im letzten Drittel wurde dann nur noch Schadensbegrenzung betrieben. Dies gelang, insbesondere mit Blick auf das vorangegangen Drittel, einigermaßen und man verlor somit das erste Spiel gegen MEMMINGEN sehr deutlich mit 0:13.

Am Sonntag, den 03.12. ging es erneut gegen den ECDC MEMMINGEN und hier war eine Steigerung der Leistung dann doch erkennbar. Dies lässt sich nicht nur aus dem Ergebnis, das Spiel ging zwar mit 1:8 (1:3; 0:3; 0:2) an die Gäste aber der EVP hat ein Tor geschossen und das Ergebnis blieb unter der magischen Grenze von 10 Gegentoren, ableiten, sondern auch daran das die Spieler diesmal die Vorgaben der Trainer, u. a. aus einer stabilen Defensive heraus zu agieren, zum größten Teil umgesetzt haben.

Was besonders auffällt ist, daß das Team die Überzahlsituationen (Strafzeiten in den hier aufgeführten drei Spielen: 20:40 min zu unseren Gunsten), trotz einem deutlichen mehr an Situationen, nicht nutzen kann. Weiterhin fehlt es zur Zeit noch an der Umsetzung der taktischen Vorgaben durch die Trainer sowie an der Fähigkeit Spielsituationen zu antizipieren. Da wartet noch viel Arbeit auf unser Trainerteam! Allerdings muss man auch sagen, daß der EVP wohl mit dem jüngsten Kader der gesamten Liga antritt (Aussage nicht belastbar, da durch den Autor nicht überprüft ;)) und somit dieses Jahr eher einem „Lehrjahr denn einem Herrenjahr“ gleichkommt.

Daher Kopf hoch, weitermachen, denn eure Zeit kommt noch!

AS, 05.12.2017

HAUPTSPONSOR

EV Pegnitz

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