Overtime EVP-Sieg in Schweinfurt

Mit fünf Punkten ist der EV Pegnitz erfolgreich in die Bayernliga-Abstiegsrunde gestartet. Nach einem 5:1-Erfolg am Freitag gegen den Landesliga-Spitzenreiter ESV Burgau 2000 gewannen die Ice Dogs am Sonntag auch beim ERV Schweinfurt nach harten Kampf mit 3:2 Toren in der Verlängerung und behaupteten so die Tabellenführung.

Beflügelt vom Auftaktsieg über Burgau fuhren die Ice Dogs mit dem Ziel nach Schweinfurt, Revanche zu nehmen für die zwei knappen Niederlagen aus der Vorrunde. Dabei war man sich der Schwere der Aufgabe bewusst, waren doch auch die Unterfranken mit einem Sieg über Ulm/Neu-Ulm in die Serie gestartet. Verzichten musste Trainer Josef Hefner auf die Verteidiger Bastian Heringklee und Robin Niedermeier sowie auf Darnell Pruett, der am Freitag in der Schlussphase gegen die Bande geknallt und humpelnd vom Eis gefahren war. Dafür war der zuletzt verhinderte Neuzugang Marvin Walz wieder mit von der Partie.

Die Euphorie des Tabellenführers EVP wurde zunächst durch die schnelle Führung der Mighty Dogs getrübt, als der Ex-Weidener Patrik Rypar dem Pegnitzer Keeper Julian Bädermann das Nachsehen gab. Doch die Gäste ließen sich durch diesen Rückschlag nicht entmutigen und hielten in dem rassigen Match engagiert dagegen. Galt es zunächst noch, eine Strafzeit gegen Ingo Krapf unbeschadet zu überstehen, so stellte der neu formierte erste Sturm der Ice Dogs in der 15. Minute seine Torgefahr eindrucksvoll unter Beweis, als Roman Navarra im Nachschuss zum Ausgleich einlochte.

Diese Paradereihe sorgte auch nach dem Wiederanpfiff für Furore, als Michael Kuhn auf Vorarbeit von Navarra und Mlynek seine Farben erstmals nach vorn brachte. Das Pegnitzer Eigengewächs stellte damit die Aussage Hefners vom Freitag unter Beweis, dass die routinierten Neuzugänge aus der Oberliga bei der ganzen Mannschaft einen deutlichen Formanstieg bewirkt hätten. Doch die Kugelstädter gaben sich noch lange nicht geschlagen: Bei einer fragwürdigen Strafzeit gegen Pegnitz dauerte es nur eine halbe Minute, bis Pascal Schäfer im Powerplay zum 2:2 ausglich.

Nach einem torlosen Schlussdrittel ging es im Franken-Derby in die Overtime, in der Hefner zunächst die Routiniers Mlynek, Navarra und Kercs aufs Eis schickte. Nach vier Minuten und 21 Sekunden sicherte schließlich der “Spieler des Abends” Johannes Seidinger mit dem 2:3-Siegtreffer den Zusatzpunkt.

Die Torfolge: 1:0 (6.) Rypar/Straka, 1:1 (15.) Navarra/Mlynek, 1:2 (24.) Kuhn, Navarra(Mlynek, 2:2 (31.) Schäfer/Rypar (5 gegen 4), 2:3 (65.) Seidinger.

Strafen: ERVS vier, EVP zehn Minuten.

Bericht: Isi Reinl, Foto: EV-Pegnitz

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