Personalsorgen bei den Ice Dogs

Vor dem wichtigen Doppel-Heimspiel-Wochenende gegen den Spitzenreiter aus Haßfurt und auch am Sonntag gegen die Karoli-Crocodiles aus Waldkirchen plagen die Ice Dogs erneut Personalsorgen. Krankheitsbedingt wird Sven Adler an diesem Wochenende fehlen, noch länger fehlen wird Neuzugang Leo Trautmann. Der 20-Jährige wurde am Montag am Blinddarm operiert und fällt mehrere Wochen aus.

EV Pegnitz-ESC Haßfurt, Freitag 06.12.19, Beginn 19.30 Uhr

Der ESC wurde im bisherigen Saisonverlauf seiner Favoritenrolle gerecht und rangiert nach 14 Spielen an der Tabellenspitze. Die „Hawks“ verloren bisher nur zwei Spiele, in Moosburg deutlich mit 8:3 und überraschend, wie im Vorjahr, in Vilshofen mit 2:1 und können mit 16 Punkten Vorsprung auf Platz fünf aber bereits für die Aufstiegsrunde planen.

Nach dem „Aus“ für Bad Kissingen in der Bayernliga hat sich der ESC nochmals verstärken können, so kamen mit Christian Masel ein ehemaliger Ice Dog und Mathias Kohl zu den Unterfranken.

Im Hinspiel Ende Oktober wurde den Zuschauern ein wahres Torfestival geboten – damals verloren die Ice Dogs mit 11:8 in Haßfurt- was aber nach Meinung beider Trainer nichts mit Eishockey zu tun hatte. Haßfurt stellt, wie erwartet, die mit Abstand beste Offensive der Liga, 113 Treffern in 14 Spielen, gefolgt vom EVP mit 72 Toren.

„Um gegen Haßfurt zu gewinnen muss man hinten sicher stehen und auf seine Chancen warten. Nimmt man ihr Spielweise an, kommen solch Ergebnisse wie im Hinspiel dabei raus“, welche die sportliche Leitung vermeiden möchte.

Zum Derby werden die „Hawks“ voraussichtlich von mehr als 150 Fans unterstützt, damit es am Freitag zu keinen langen Wartezeiten am Einlass kommt, ist es ratsam rechtzeitig vor Spielbeginn im Stadion zu sein.

EV-Pegnitz-ESV Waldkirchen – EV Pegnitz, Sonntag 08.12.2019, Beginn 17.30 Uhr

 Am Sonntag gastiert der ESV Waldkirchen in der heimischen Freiluftarena.

Bei den Karoli-Crocodiles läuft die Saison nicht wie erhofft. Zwar rechnete man den Schützlingen von Roman Kondelik Chancen auf die Teilnahme an der Meisterrunde zu, doch stehen sie momentan auf einem enttäuschenden 10. Tabellenplatz.

Beim ESV sticht besonders der Top-Scorer Vladimir Skoda heraus. Seine Qualitäten bekamen die Ice Dogs bereits im Hinspiel zu spüren, überzeugte er mit vier Toren und bereitete Eines der sechs Gegentreffer vor. Die Ice Dogs begannen in Waldkirchen stark, aber gaben eine 2:0 Führung noch im ersten Drittel aus der Hand. So lag man zehn Minuten vor dem Ende des Spiels noch mit 6:4 hinten, konnte das Spiel dann aber in der Verlängerung für sich entscheiden.

Mit dem 45-Jährigen Tschechen Robert Vavroch aus Freising kehrt einer der letztjährigen Top-Scorer zu den Crocodiles zurück und gibt dieses Wochenende sein Debut für den ESV.

Bericht und Bild: EV Pegnitz

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