Saison startet von Null – Kader verändert sich

Nach einer bisher verkorksten Saison startet an diesem Wochenende die Verzahnungsrunde mit der Landesliga, in der der EV Pegnitz um den Verbleib in der Bayernliga kämpft.

Gegen die Bayernligisten, Passau und Schweinfurt, sowie fünf Landesligisten mit Burgau, Ulm, Fürstenfeldbruck und den letztjährigen Bayernligisten Pfaffenhofen und Moosburg, heißt es nun die Saison, wie im letzten Jahr zum Guten zu wenden.

An die beiden Heimsiege zum Ende der Vorrunde gegen Dorfen und Peißenberg sollten die Icedogs am kommenden Freitag gegen den starken ESV Burgau anknüpfen, waren die Eisbären aus Burgau in ihrer Landesligagruppe Tabellenführer.  Mit 44 Punkten in 18 Spielen und nur einer Niederlage nach regulärer Spielzeit machen sich die Schwaben nicht ohne Grund Hoffnungen nach 20 Jahren in die Bayernliga zurückzukehren.

Im Vorfeld der Verzahnungsrunde gab es immer wieder Gesprächsstoff um die Eisbären, da Burgau ebenso wie Hassfurt und Waldkirchen die Saison mit mehr als zwei transferkartenpflichtigen Spielern absolvierte. Nach den Durchführungsbestimmungen des BEVs sind, wie in der Bayernliga-Vorrunde, aber nur zwei „Ausländer“, aufgrund der Einigung der Bayernligisten, zugelassen. Wie der BEV bei „Verstößen“ reagieren wird, wird man im Nachhinein sehen. „Wenn wir die Liga halten wollen, müssen wir unsere Spiele gewinnen und auf uns schauen“, so der sportliche Leiter. Der ESV Burgau spielt momentan mit sechs Kontingentspielern.

Topscorer beim ESV ist der 27-jährige Tscheche David Zachar (14 Tore/23 Vorlagen), gefolgt vom besten Torschützen des Teams Dennis Tausend mit 20 Treffern und 15 Vorlagen.

Am Sonntag treffen die Icedogs im fränkischen Derby auf Schweinfurt.

In den bisherigen Spielen gegeneinander konnten sich jeweils die Unterfranken durchsetzen. Im Hinspiel in Schweinfurt führten die Icedogs lange Zeit, mussten sich aber 7:5 geschlagen geben. Auch vor heimischer Kulisse verlor man denkbar knapp mit 2:1. Spannung ist also vorprogrammiert. Die Stärken der Mighty Dogs liegen zweifellos im Powerplay, die Strafbank sollten die Pegnitzer daher meiden, haben die Schweinfurter mit Josef Straka und Patrik Rypar zwei eiskalte Vollstrecker in ihren Reihen.

EV Pegnitz rüstet sich für die Abstiegsrunde

Nach der Verpflichtung von Marvin Walz von den Bayreuth Tigers, letztes Wochenende bereits im Einsatz, wird sich der Kader der Icedogs weiter verändern.

Die Verantwortlichen des EV Pegnitz waren auf dem Transfermarkt nochmals aktiv und haben für die Abstiegsrunde mit Sebastian Wolsch und Benjamin Frank zwei erfahrene Verteidiger und mit Michal Mlynek (oben rechts im Bild, als 2015 mit Lindau zu Gast in Pegnitz war und zum Spieler des Tages gewählt wurde) einen weiteren Stürmer verpflichtet.

Benjamin Frank kam letzte Saison vom damaligen Oberligisten Miesbach nach Amberg. Frank trainiert bereits seit Ende November mit der Mannschaft um sich fit zu halten und den Kader kennenzulernen. Der 32-jährige Verteidiger bringt Oberliga-Erfahrung aus 280 Oberligaspielen für Miesbach, Deggendorf, Weiden und Regensburg mit.

96 Zweitligaspiele, 511 Oberliga-Spiele, mit Sebastian Wolsch kommt einer der erfahrensten Verteidiger der letzten Jahre zu den Icedogs. Mit seinen 34 Jahren soll er der Abwehr die nötige Sicherheit gegeben. In Bayern ist der Weißwasseraner kein Unbekannter, hat er bei seinen Stationen in Regensburg, Weiden, Bayreuth, Füssen, Landsberg und zuletzt in Waldkraiburg seine Qualitäten doch immer eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

In Lindau bildete Michal Mlynek zusammen mit Cech und Mikesz den damaligen Traumsturm der Bayern- und Oberliga. Letzte Saison noch im Dress des EV Lindau kam Mlynek in 49 Oberligaspielen auf 54 Punkte (22 Tore/32 Vorlagen). Zur Saison 2018/19 wechselte der 29-jährige Deutsch-Tscheche zum Oberligisten Memmingen, wo er aber aus persönlichen Gründen um Vertragsauflösung bat und in seine Heimat nach Tschechien zurückkehrte. Der Linksschütze soll dem Sturm der Icedogs mehr Impulse geben und für den nötigen Druck vor dem gegnerischen Tor sorgen.

Josef Hefner kann für die Abstiegsrunde aus dem Vollen schöpfen und hat nun auch die Qual der Wahl mit der Kaderzusammenstellung. Für Spannung in der anstehenden Abstiegsrunde ist also gesorgt und mit der Unterstützung der Zuschauer wollen die Icedogs, wie in der vergangenen Saison in der Verzahnungsrunde den Schalter umlegen und mitreißende Spiele abliefern.

Bericht und Bild: EV-Pegnitz

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