Top-Debüt von Vaclav Benak bei 4:1-Erfolg

Mit fünf Punkten aus zwei Spielen ist der EVP erfolgreich in die Verzahnungsrunde gestartet, auch wenn am Freitag nach einer 4:1-Führung in Kempten ein Zähler hergeschenkt wurde. Gegen den Tabellenletzten Germering feierten die Ice Dogs am Sonntag vor 300 Zuschauer einen glanzlosen 4:1-Erfolg. Bester Spieler des Abends war auf Anhieb der tschechische Neuzugang Vaclav Benak.

“Das wird ein ganz anderes Spiel als beim 11:4-Erfolg vor wenigen Wochen”, hatte EVP-Trainer Josef Hefner prophezeit. Er sollte recht behalten, obwohl die Hausherren personell deutlich im Vorteil waren. Sie mussten zwar auf die verletzten Sergej Hausauer und Pierre Kracht verzichten, hatten aber sonst den kompletten Kader einschließlich der vier Kontingentspieler zur Verfügung. Die neu verpflichteten Tschechen der Wanderers dagegen waren noch nicht spielberechtigt. Dazu fehlten Suchan und Götz sowie der Tscheche Sarsok, von dem man sich kürzlich getrennt hatte.

Wie schon in der Schlussphase am Freitag in Kempten wirkten die Mannen um Kapitän Christof Mendel in der Anfangsphase nervös und unkonzentriert. Selbst sechs Minuten in Überzahl konnten nicht verwertet werden, mehr als ein Pfostenschuss sprang dabei nicht heraus. Hefner tobte auf der Bank, weil sich seine Schützlinge immer wieder Fehlpässe leisteten, statt aus allen Rohren zu schießen.

Wie man Powerplay spielt, zeigten die Oberbayern, die bei der ersten Pegnitzer Strafzeit gegen Benjamin Rakonic überraschend in Führung gingen. Doch die Ice Dogs konterten noch vor der Pause und egalisierten ebenfalls in Überzahl mit einem abgefälschten Weitschuss von der blauen Linie.

Dieser Treffer war wichtig, denn nach der Pause bogen die Hefner-Schützlinge wie schon im Bayernliga-Match auf die Siegesstraße ein. Sven Adler brachte den EVP bei einer frühen Strafe für Germering mit einem platzierten Distanzschuss erstmals nach vorn und Vaclav Benak erhöhte mit seinem ersten Tor für Pegnitz gut eine Minute später auf 3:1. Der tschechische Neuzugang gefiel nicht nur durch einen überlegten Spielaufbau aus der Verteidigung heraus, sondern auch durch harte Schlagschüsse.

Nach einem Gerangel vor dem Germeringer Tor verteilten die Schiedsrichter Mitte des Drittels jeweils sechs Strafminuten für beide Seiten. Die Wanderers nahmen eine Auszeit, Hefner befahl seinen Mannen einfaches und diszipliniertes Spiel ohne Fouls. 15 Sekunden später schon klingelte es erneut im ESC-Kasten, als erneut Michael Kuhn zum 4:1 einschoss.

Im Schlussdrittel machten die Gäste nochmals Druck, reduzierten auf zwei Reihen und erarbeiteten sich einige Chancen, ohne aber Julian Bädermann überwinden zu können. Spätestens, als sie sich durch unnötige Strafzeiten wie die zehn Minuten gegen Georg Critharellis zusätzlich selbst schwächten, war die Chance auf eine Wende dahin.

EVP-Trainer Josef Hefner war zwar nicht rundherum zufrieden, freute sich aber über die Punkte. “Zum Schluss hat sich als Vorteil erwiesen, dass wir etwas verhaltener begonnen haben. So hatten wir angesichts etlicher angeschlagener Cracks noch genügend Kraftreserven, um Germering in Schach zu halten.”

Die Torfolge: 0:1 (18.) Fischer/T. Feilmeier/Kreß (5 gegen 4), 1:1 (20.) Kuhn/AdlerKrieger (5 gegen 4), 2:1 (24.) Adler/N. Pleger/Krieger (5 gegen 4), 3:1 (25.) Benak/Vlach/Seidinger, 4:1 (33.) Kuhn/n. Pleger.

Strafen: EVP zwölf, Germering 20 plus zehn Minuten Disziplinarstrafe für Critharellis.

Bericht und Foto: Isi Reinl

HAUPTSPONSOR

EV Pegnitz

NEWS

Consent Management mit Real Cookie Banner