Vaclav Benak zweiter Kontingentspieler beim EVP

Gute und schlechte Nachrichten meldet der Sportchef des EVP, Jens Braun, bei der Kaderplanung für die kommende Bayernliga-Saison: Der tschechische Top-Verteidiger Vaclav Benak besetzt die zweite Kontingentstelle neben dem Letten Aleksandrs Kercs. Florian Zeilmann dagegen steht aus beruflichen Gründen künftig nicht mehr zur Verfügung.

Wie andere Vereine muss auch der EVP, der zuletzt bis zu vier Ausländer eingesetzt hat, personelle Einschnitte hinnehmen, nachdem sich die Bayernliga auf maximal zwei Kontingentstellen geeinigt hat. Die Ice Dogs entschieden sich dabei für eine Weiterpflichtung des Tschechen Benak, der in der vergangenen Saison zu Beginn der Verzahnungsrunde vom HC Chotikov gekommen war, nachdem er zuvor, nur unterbrochen vom einem Kurz-Gastspiel beim HC Davos in der Schweiz, durchgehend in der höchsten tschechischen Liga verteidigt hat und mit dem HC Pardubice Meister geworden ist.

Der 39-Jährige avancierte dank seiner reichen Erfahrung aus über 750 Spielen in der Extraliga auf Anhieb zum Spielmacher, was nicht nur die 14 Scorerpunkte (fünf Tore/neun Vorlagen) in 13 Spielen unter Beweis stellten. Braun: „Vaclav wollten wir unbedingt halten. Er hat die nötige Erfahrung, strahlt Ruhe aus und ist topfit. An ihm werden die Fans noch viel Freude haben.“

Weil beim EVP Verteidiger seit Jahren dünn gesät sind, musste dafür der Stürmer Daniel Vlach nach nur einer halben Saison den Verein wieder verlassen, obwohl er neben Benak einer der Garanten für den frühzeitig erreichten Klassenerhalt war. Wenn sich die Möglichkeit ergeben sollten, stehen ihm laut Braun bei den Ice Dogs jederzeit wieder die Türen offen.

Nachdem der Großteil des letztjährigen Kaders bereits seine Zusage für eine weitere Saison gegeben hatte, werden auch die beiden Nürnberger Johannes Seidinger (23) und Carsten Hörl (22) weiterhin für Pegnitz stürmen. Beide kamen vom damaligen Landesligisten EHC 80 Nürnberg. Nach anfänglicher Eingewöhnungsphase konnte sich der bullige Center Carsten Hörl zum Ende der Spielzeit immer besser in Szene setzen und bewies wie der flinke Außenstürmer Johannes Seidinger, dass beide auch in der Bayernliga Akzente setzen können. Seidinger kam in 36 Spielen auf 16 Skorerpunkte (7/9), Hörl war bei 37 Spielen an elf Toren beteiligt (4/7).

Aus beruflichen Gründen steht dagegen Florian Zeilmann ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Braun bedauert dies sehr, auch wenn der ehemalige Bayreuther bei seiner ursprünglichen Zusage diese Möglichkeit schon angedeutet hatte: „Natürlich wird er im Team fehlen, aber Beruf geht nun mal vor. Die Ice Dogs bedanken sich für sein vorbildliches Engagement im Team in den vergangenen vier Jahren und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“ Bei der Suche nach Ersatz steht die sportliche Leitung mit mehreren Spielern in Kontakt.

Bericht: Isi Reinl, Foto: Renate Lorenz-Wich

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