Verdienter Derbysieg der Ice Dogs über den EHC Bayreuth

EV Pegnitz sicherte sich in einem hartgeführten Derby gegen den EHC Bayreuth mit einem hochverdienten 6:2 Sieg nicht nur den ersten Tabellenplatz in der Abstiegsrunde, sondern entschied die interne oberfränkische Meisterschaft für sich.

 EV Pegnitz – EHC Bayreuth 6:2 (2:0, 2:2, 2:0)

Die Ice Dogs waren von Anfang an voll konzentriert und gaben den Ton im Nachbarschaftsduell an. Roman Navarra musste bereits nach 19 Sekunden in die Kühlbox, als er Sebastian Dünkel im Tor der Tigers beim Pressing in die Kufen kam. Der EVP überstand die Unterzahl ohne Probleme und setzte die Bayreuther danach weiter unter Druck. Die erste Möglichkeit des Spiels hatte Aleksandrs Kercs in der 5. Minute, welche aber Dünkel parieren konnte. Drei Minuten später war der EHC-Goalie aber geschlagen, als sich Roman Navarra durchtankte und die Führung für die Ice Dogs erzielen konnte. Kurz danach scheiterte Kapitän Stefan Hagen nur knapp, als Michael Kuhn die Scheibe vor das Tor quer legte. Bayreuth konnte unter dem Dauerdruck der Ice Dogs nur mit Fouls wehren und die Mannen von EVP-Trainer Marco Bär hatten in der 11. Minute in Überzahl mehrere Chancen die Führung auszubauen. Dr. Christopher Maier auf Bayreuther Seite machte mit seinem rüden, sowie unnötigen Check gegen den Kopf von Michal Plichta, den Weg frei zur 2:0 Führung. Aleksandrs Kercs bestrafte die Tigers bei doppelter Überzahl eiskalt, als er von der blauen Linie abzog.

Auch zu Beginn des zweiten Drittels machten der EVP da weiter, wo man aufhörte und der spätere Spieler des Abends Roman Navarra netzte in der 24. Minute im Nachschuss ein. Nur 55 Sekunden später erhöhte Chris Neumann erneut mit einem Schuss von der blauen Linie auf 4:0. Aber statt den „Sack“ zu zumachen, vermehrten sich nun die Strafzeiten auf Pegnitzer Seite und Florian Müller brachte die Tigers mit einem Gewaltschuss auf 4:1 ran. Zur Hälfte des Spiels erarbeitete sich der EHC dann noch den 4:2 Anschlusstreffer durch Trolda. Erst scheiterten die Tigers bei einem Gegenstoß an der Latte, beim Nachschuss von Trolda war der wieder glänzend aufgelegte Maximilian Schmidt aber machtlos.

Im letzten Abschnitt mussten die Ice Dogs mehrere Unterzahlsituationen überstehen, bis zur 48. Minute war der EVP meist mit einem oder zwei Spielern weniger auf dem Eis. Aber die Mannschaft um Torhüter Schmidt ließ nur wenige Torchancen der Tigers zu. In der 57. Minute, als Michal Plichta und vom EHC Ondrej Pajk auf der Strafbank platznehmen mussten, hämmerte Tomas Pribyl den Puck zur Vorentscheidung in die Maschen. 20 Sekunden später weiterhin bei vier gegen vier, legte Michael Kuhn bei einem Konter auf Aleksandrs Kercs, der im Fallen den Endstand zum 6:2 markierte.

Kurz vor Ende der Partie entlud sich in einer Keilerei der Frust auf Bayreuther Seite, doppelte Strafzeiten auf beiden Seiten waren die Folge. Am Ende aber gewann der EV Pegnitz das Nachbar-Derby hochverdient und sicherte sich Platz eins in der Abstiegsrunde.

Torfolge: 1:0 (8.) Navarra, 2:0 (12.) Kercs (Kuhn, 5 gegen 3), 3:0 (24.) Navarra (Sarsok, Plichta), 4:0 (25.) Chris Neumann (Kuhn, Kercs), 4:1 (28.) F. Müller, 4:2 (30.) Trolda, 5:2 (57.) Pribyl (Sarsok, Schwarz, 4 gegen 4), 6:2 (58.) Kercs (Kuhn, Hagen, 4 gegen 4)

Strafen: Pegnitz 30 + 10 Chris Neumann, Bayreuth 24 + 10 Dr. Maier

Bericht und Bild: EV Pegnitz

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