Bayernliga-Vorrunde, 18. & 19. Spieltag

Freitag, 09.12.22: Die ICE DOGS unterliegen zu Hause dem EHC Königsbrunn mit 1:4 (0:1/1:3/4:4)

Sonntag, 11.12.22: Die ICE DOGS verlieren auswärts beim ESC Geretsried mit 7:0 (2:0/4:0/1:0)

Vorbericht zu den Spielen:
Nach dem tollen 6:5-Heimsieg in der Overtime am vergangenen Sonntagabend gegen den EHC Waldkraiburg ist die Stimmung bei den EV Pegnitz ICE DOGS sicher gut. Der EVP kann sich mit neuem Mut auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Am Freitagabend ab 19.30 Uhr gastieren die Königsbrunner Pinguine im Pegnitzer Eisstadion, am Sonntag geht die Reise zu den Riverrats Geretsried. Das Spiel in Geretsried beginnt um 17.30 Uhr.

Zunächst zum Heimspiel. Mit den Königsbrunn Pinguins gastiert einer der Topfavoriten in Pegnitz. Königsbrunn liegt momentan auf Rang 2 nur einen Punkt hinter dem Spitzenreiter TEV Miesbach. Einen grossen Anteil an dem Aufschwung haben sicher die beiden Augsburger Ex-DEL-Spieler Marco Sternheimer und Tim Bullnheimer. Beide haben gemeinsam schon 28 Tore erzielt und zeichnen für 70 Scorerpunkte verantwortlich. Königsbrunn hat aber noch einige Topspieler. Peter Brückner hat schon 10 Treffer erzielt und auch Spieler wie Max Lukes (272 Spiele in der DEL2 und 104 Scorerpunkte), der Lette Toms Prokopovics oder Jeffrey Szwez (125 DEL-Spiele) bringen Klasse und Erfahrung mit. Im Tor kann Trainer Robert Linke mit Stefan Vajs einen Goalie aufbieten, der 10 Jahre lang beim ESV Kaufbeuren als Stammgoalie zwischen den Pfosten stand. Alles in allem für einen Bayernligisten eine absolute Toptruppe, den den Pegnitzern alles abverlangen wird. Der EVP wird sich aber sicher einen guten Plan zurechtlegen und alles dafür tun, auch gegen die Topmannschaft zu punkten.

Am Sonntag geht die Reise dann ins sehr moderne Geretsrieder Eisstadion. Hier hatte man beim Hinspiel seinerzeit in Mitterteich durchaus die Chance auf drei Punkte, am Ende setzten sich die Riverrats dann aber mit 6:5 in der Overtime durch. Vielleicht gelingt ja die Revanche am Sonntag?

Petr Kukla neuer Trainer der ICE DOGS

Petr Kukla übernimmt ab sofort die Trainerfunktion bei den ICE DOGS! Der 39-jährige Tscheche blickt auf eine lange Karriere als Spieler zurück, in der er bis zur Saison 2021/22 mehrere Jahre bei den Schönheider Wölfen auflief und in der laufenden Saison das Amt des Co-Trainers begleitete.

Bereits am heutigen Donnerstag steht das erste Mannschaftstraining unter dem neuen Coach auf dem Programm und morgen folgt sein Heimdebüt gegen den EHC Königsbrunn.

Bayernliga-Vorrunde, 16. & 17. Spieltag

Freitag, 02.12.22: Die ICE DOGS unterliegen auswärts beim TSV Erding mit 9:3 (3:1/3:2/3:0)

Sonntag, 04.12.22: Die ICE DOGS besiegen zu Hause den EHC Waldkraiburg mit 6:5 n.V. (2:2/2:2/1:1/1:0)

Bericht zum Heimspiel:
𝐑𝐮𝐦𝐩𝐟𝐤𝐚𝐝𝐞𝐫 𝐟𝐞𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐎𝐯𝐞𝐫𝐭𝐢𝐦𝐞-𝐒𝐢𝐞𝐠

Am heutigen Sonntagabend konnten die EV Pegnitz ICE DOGS einen tollen 6:5-Sieg nach Verlängerung gegen den EHC Waldkraiburg feiern. Pegnitz musste auf Schmidt im Tor und mit Enk, Gerstner, Heringklee, Lindmeier, Meier und Sonnenberg auf eine Reihe von Spielern verzichten. So konnte man auf Pegnitzer Seite nur 12 Feldspieler aufbieten. Mitte des Spiels verletzte sich leider auch noch Trautmann, so dass man auf Pegnitzer Seite das Spiel mit nur 11 Feldspielern beenden musste. Umso bemerkenswerter, dass die Kraft bis zum Ende hielt.

Im Tor stand heute Kilian Schauer, das Pegnitzer Eigengewächs. Er machte seine Sache sehr gut.

Pegnitz begann wie die Feuerwehr vor gut 200 Zuschauern bei bestem Eishockeywetter. In der 2. Minute war es Eric Schuster, der den Torreigen eröffnete und die Pegnitzer mit 1:0 in Führung brachte. Das Tor fiel bei einem Pegnitzer Powerplay. Bereits in der 5. Minute war der heute überragende Roman Navarra zum 2:0 erfolgreich. Im ersten Drittel suchten die Pegnitzer ihr Heil in der Offensive. 17:5-Schüsse wurden im ersten Drittel für Pegnitz gezählt. Dennoch stand es am Ende des ersten Drittel 2:2. Waldkraiburg konnte in der 5. Minute den Anschlusstreffer erzielen durch Popelka und kurz vor Drittelende war es Loboda, der mit einen Powerplaytor den Ausgleich besorgte.

Im zweiten Drittel war die Schussbilanz ebenfalls klar auf Pegnitzer Seite. 9:5 Schüsse wurden notiert. Pegnitz betrieb sehr viel Aufwand, leider war die Qualität im Abschluss nicht so gut, sonst hätte man das Spiel schon im zweiten Drittel entscheiden können. In der 26. Minute brachte Hefele die Löwen in Führung, ehe Hagen in der 30. Minute den erneuten Ausgleich erzielen konnte. In der 38. Minute brachte Decker mit einem Shorthander wieder mit 4:3 in Führung. Wieder hatten die Pegnitzer die Antwort. Kurz vor Drittelende gelang der Ausgleich in Überzahl. Dzemla war erfolgreich.

Im letzten Drittel kam dann Waldkraiburg mehr ins Spiel und auch die Schüsse gingen mit 6:11 klar zum Vorteil der Waldkraiburger. Dennoch behielten die Pegnitzer einen kühlen Kopf und blieben in der Phase sehr ruhig, auch nachdem Popelka in der 48. Minute die Waldkraiburger erneut in Führung brachte. Pegnitz schlug eine Sekunde vor dem letzten Seitenwechsel in der 50. Minute zu. Erneut war es ein Powerplaytreffer und erneut war der Torschütze Dzemla. In der Schlussphase ging es hin und her und beide Teams hatten Chancen auf die Entscheidung kurz vor dem Ende. Maschke und Wolf hatten Großchancen, die aber nicht genutzt werden konnten. Kilian Schauer hatte auch noch zwei gute Saves und musste bei einem Break der Waldkraiburger an der blauen Linie Kopf und Kragen riskieren. Am Ende ging das Spiel in die Overtime, in der Pegnitz, nicht nur durch ein Überzahlspiel überlegen spielte. Nachdem das Tor zunächst nicht fallen wollte, war es der heute überragende Roman Navarra, der fünf Sekunden vor Ende der Overtime den viel umjubelten Siegtreffer besorgte.

Die Pegnitzer Rumpftruppe wurde zurecht von den Fans noch gefeiert. Am kommenden Freitag um 19.30 Uhr geht’s dann zuhause weiter gegen den Tabellenzweiten Königsbrunn, am Sonntag geht die Reise nach Geretsried.

Bayernliga-Vorrunde, 15. Spieltag

Freitag, 25.11.22: Die ICE DOGS unterliegen zu Hause gegen die EA Schongau mit 5:9 (2:1/1:4/2:4)

Vorbericht zum Spiel:
Die Ice Dogs sind am Wochenende nur einmal im Einsatz. Für die Fans des EVP ist es glücklicherweise ein Heimspiel. Das Hinspiel vor zwei Wochen konnten die Schongauer mit 6:2 für sich entscheiden. Dieses Mal, so die Hoffnung der zuletzt erfolgreichen ICE DOGS, soll es ein ganz anderes Spiel werden. Nach den überaus starken Auftritten vom letzten Wochenende, als man nicht nur mit fünf Punkten fast die volle Punkteausbeute einfuhr, sondern auch den Spitzenreiter aus Miesbach mit einer tollen kämpferischen Leistung in die Knie zwang, ist man vorsichtig optimistisch bei den mittlerweile „scharfen“ Hunden. Da es das einzige Spiel der ICE DOGS am Wochendende ist, können sie sich ganz auf das Heimspiel konzentrieren und die Fans mit dem zuletzt gezeigten „Kämpferhockey“ begeistern.

Die Gäste aus Schongau hatten kein sehr erfolgreiches Wochenende hinter sich. Am Freitag verloren die Mammuts bei unseren Nachbarn, den Wild Lions aus Amberg, nach Verlängerung mit 4:3. Dies sollte auch der einzige Punkt werden, nachdem die EA Schongau in Ulm mit 5:2 am Sonntag verlor. Aufpassen müssen die ICE DOGS auf die beiden Kontingentspieler der Mammuts, Samy Pare und Tristan Gagnon, die im Hinspiel an an 5 von 6 Toren beteiligt waren. Es wird mit Sicherheit ein spannendes Spiel, in dem die Ice Dogs an den zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und die Punkte in Pegnitz belassen wollen.

Galeriebild: Ondrej Holomek und Roman Navarra im Zweikampf während des Heimspiels gegen Miesbach

Bayernliga-Vorrunde, 13. & 14. Spieltag

Freitag, 18.11.22: Die Ice Dogs gewinnen nach einem Penaltykrimi auswärts beim EC Pfaffenhofen mit 3:4 n.P. (1:2/2:0/0:1/0:1)

Sonntag, 20.11.22: Die Ice Dogs besiegen zu Hause den aktuellen Tabellenersten TEV Miesbach mit 3:1 (1:0/2:0/0:1)

Galeriebilder:
– Ehrenrunde nach dem Heimspiel gegen Miesbach
– Jubelbild mit den Fans nach dem Spiel in Pfaffenhofen
– Training Mittwochabend: Ondrej Holomek prüft Torwart Kilian Schauer.

Turbulente Woche beim EVP

Nicht gerade ideale Bedingungen für Mark Gerstner, dem Interimstrainer der 1. Mannschaft der EV Pegnitz Ice Dogs bei seinem ersten Training am Dienstagabend im Eisstadion Pegnitz. Neben Regen und Nebel standen mehrere Spieler wegen Krankheit und Verletzungen nicht zur Verfügung..

Nach dem Spiel am Sonntag in Schweinfurt hatte Trainer Markus Hausner seinen Rücktritt bei der sportlichen Leitung bekannt gegeben. Mark Gerstner, Sportlicher Leiter, und 1. Vorstand Steffen Rein informierten die Mannschaft am Dienstagabend über die Situation und erwarten von der Mannschaft eine Reaktion. Dabei spielen die Ergebnisse zuerst einmal eine nicht vordergründige Rolle, sondern die Tugenden, die uns letzte Saison ausgezeichnet haben wie z.B. Kampf und Laufbereitschaft. Mittel- und langfristig wird hinter den Kulissen bereits der Trainermarkt sondiert. Allerdings bleibt festzuhalten, dass der Trainermarkt aktuell sehr überschaubar ist. Die Stimmung in der Mannschaft war trotz des schwierigen Bedingungen im Training sehr gut. Am Freitag gastiert nun der aktuell 5.-Platzierte, die Peißenberg Miners, in der Schulstadt. Vor der Offensive der Miners darf man durchaus Respekt haben, stellen sie doch die zweitbeste Überzahlmannschaft der Liga und haben in der aktuellen Topscorerliste der Bayernliga fünf Spieler unter den besten 20. Davon entfallen auf die beiden Brüder Brett und Derek Mecrones alleine 20 Tore in zehn Spielen. Zusammen kommen alle fünf Spieler aktuell auf 88 Scorerpunkte in 10 Spielen. Wenn man sich die Ergebnisse vom letzten Wochenende anschaut haben die Miners zwar nur einen Punkt ergattert, allerdings war das Programm auch extrem anspruchsvoll mit einem Auswärtsspiel am Freitag in Erding (4:3) und am Sonntag zuhause gegen Miesbach (2:3 n.V.).

Eine harte Nuss für die Ice Dogs um Interimstrainer Mark Gerstner. Dennoch sind alle hochmotiviert, Zählbares aus diesem Spiel mitzunehmen.

Hausner und der EVP trennen sich

Auf eigenen Wunsch hin verlässt unser bisheriger Coach Markus Hausner die EV Pegnitz ICE DOGS mit sofortiger Wirkung. Interimsweise übernimmt unser sportlicher Leiter Mark Gerstner, bis ein neuer Kandidat gefunden wurde.

In den nächsten Spielen geht es für unsere bisher sieglosen ICE DOGS gegen einige Hochkaräter, was die Aufgabe für Interimscoach Gerstner sicher nicht einfacher machen wird. Am Freitag geht es zu Hause gegen Peißenberg (aktuell 5.) ran, ehe wir dann am Sonntag auswärts nach Schongau (aktuell 4.) fahren.

Wir bedanken uns bei Markus für alles was er beim EVP durch seinen Einsatz und sein Engagement mit viel Herzblut geleistet und erreicht hat und wünschen ihm von Herzen alles Gute für die Zukunft!

Bayernliga-Vorrunde, 9. & 10. Spieltag

Freitag, 04.11.22: Die Ice Dogs unterliegen im Derby zu Hause dem ERSC Amberg mit 1:5 (1:1/0:2/0:2)


Sonntag, 06.11.22: Die Ice Dogs verlieren auswärts beim ERV Schweinfurt mit 8:1 (3:0/4:1/1:0)


Vorbericht zu den Spielen:
Am kommenden Wochenende kommt es zu zwei Lokalderbies. Am Freitag gastieren die Wild Lions vom Nachbarn ERSC Amberg im Pegnitzer Kunsteisstadion (Beginn 19.30 Uhr) und am Sonntag um 18.00 Uhr gastieren die ICE DOGS dann bei den Schweinfurter Mighty Dogs im ICE-Dome.
EVP-Coach Markus Hausner hat schon einige Zeit gebraucht, ehe er die Schlussphase des hart umkämpften Heimspiels am vergangenen Sonntag gegen Buchloe ‚verarbeiten‘ konnte. Nach einem 1:3-Rückstand, konnten die ICE DOGS im letzten Drittel das Spiel zu einer 4:3-Führung drehen. Leider waren es dann individuelle Fehler, die die Buchloer dann zu zwei schnellen Gegentoren brachten und nachdem man in der Schlussphase des Spiels auch noch eine Strafe kassierte, konnte man nur noch bei Gleichzahl auf dem Eis den Empty-Net-Gegentreffer zum 4:6 hinnehmen.
Wenn man es etwas negativ beleuchten würde, dann sind es in diesen Situationen oft die erfahrenen Spieler des Gegners, die da ihre Klasse ausspielen und dann gegen das junge Pegnitzer Team dann in den entscheidenden Momenten ’scoren‘. Wenn man aber das Ganze positiv betrachtet, dann spielt das vermutlich jüngste Team in der Bayernliga über weite Strecken mit ihren Gegnern mit und wenn die Jungs weiterhin das Vertrauen bekommen, dann kann man damit rechnen, dass die Ergebnisse auch bald erfolgreicher werden.
Die nächste Chance ergibt sich am Freitag Abend um 19.30 Uhr. Dann steigt das erste große Derby zwischen den Pegnitzer ICE DOGS und den Wild Lions vom ERSC Amberg. Die Karten im Vorverkauf sind bereits sehr gut nachgefragt worden und auch die Sondergenehmigung zur Erweiterung des Fassungsvermögens auf 800 Zuschauer für das Derby liegt vor. Somit steht einem stimmungsvollen Derby auch auf den Rängen nichts entgegen.
Der Gegner, die Amberger Wild Lions, scheiterte letzte Saison nur knapp am Einzug ins Playoff-Finale. Natürlich hat man dadurch in Amberg große Erwartungen geschürt, die aber noch nicht ganz erfüllt werden konnten. Aktuell liegen die Amberger auf Rang 6 mit fünf Siegen (darunter einer in Overtime) und aber auch schon vier Niederlagen. Ambergs Trainer Dirk Salinger bemängelte nach den letzten Spielen immer, dass es einfach nicht gelingt aus den vielen Chancen auch die nötigen Tore zu machen. Dies scheint aktuell eine Schwierigkeit bei den schon sehr breit und hochklassig besetzten Ambergern zu sein. Die ICE DOGS sollten zu verhindern wissen, dass die Amberger ausgerechnet am Freitag im Derby ausgiebig zu scoren beginnen. Der Heimvorteil sollte schon gerade am Freitag bei kühleren Temperaturen und erwartetem leichten Nieselregen eher ein Vorteil für die Hausherren sein.
Mit der lautstarken Unterstützung der Pegnitzer Fans, sollte es auf jeden Fall ein knappes Spiel werden mit dem dann besseren Ende für die ICE DOGS. Nach dem Derby ist dann vor dem Derby, denn auch am Sonntag wird der Schweinfurter ICE-Dome beim Nordbayernduell gut gefüllt sein.
Sagen wir es mit dem Worten von Coach Markus Hausner: „Belohnt Euch für Eure guten Leistungen!“
Bis morgen!