Bayernliga-Vorrunde: 2. Spieltag

Sonntag, 09.10.22: Die ICE DOGS unterliegen zur Heimspielpremiere dem ESC Dorfen mit 2:4 (1:2/1:1/0:1). Das Spiel wurde in Mitterteich ausgetragen, da in Pegnitz noch kein Eis zur Verfügung steht.


Nachbericht zum Spiel:
Die Dorfener Eispiraten entführten heute drei Punkte von den EV Pegnitz ICE DOGS.

Heute empfing der EV Pegnitz zum ersten „Heimspiel“ in der Eishockey-Bayernliga die Eispiraten Dorfen. 100 Zuschauer waren offiziell dabei in der Ausweichhalle in Mitterteich.

Eine kleine Hiobsbotschaft gabs schon vor dem Spiel zu vermelden. Der Topspieler der Pegnitzer Navarra konnte heute krankheitsbedingt nicht mitmachen, was die Pegnitzer natürlich schon schwächte. Dafür war Oleg Seibel, der am Freitag beruflich fehlte, heute wieder dabei.

Pegnitz hatte einem guten Start und bereits nach zwei Minuten konnte Eric Schuster die rot-weißen ICE DOGS mit einem Rückhandschlenzer mit 1:0 in Führung bringen. Maximilian Engelbrecht, ehemaliger U20-Nationalgoalie und früher auch bei den Kölner Haien und den Straubing Tigers in DEL aktiv, musste die Scheibe bei Dorfen passieren lassen. Dorfen hatte aber gleich die Antwort parat. In der 4. Minute glich Dorfen in Person von Urban Sodja zum 1:1 aus. Kurz vor Drittelende hatten die Dorfener noch ein Powerplay, nachdem Michael Breyer wegen eines hohen Stockes zwei Minuten bekam. Dieses nutzten die Eispiraten zur ersten Führung. Sandro Schröpfer war mit einem Schuss von der blauen Linie erfolgreich und erhöhten auf 1:2.

Im zweiten Drittel waren es die Pegnitzer, die ein Powerplay zum Ausgleich nutzen konnten. Wieder war es Eric Schuster, der den zweiten Nachschuss zum 2:2 unter die Latte hämmerte. Es dauerte leider wieder nicht lange und Dorfen konnte auf 2:3 erhöhen. Torschütze war nur 23 Sekunden nach dem Ausgleich Christoph Lönnig. In der 35. Minute erlaubte sich Holomek eine recht überflüssige zwei Minuten Strafe im gegerischen Drittel. Im folgenden Powerplay der Dorfener musste dann auch Jannek Gerstner für zwei Minuten in die Kühlbox und so mussten die Pegnitzer fast eineinhalb Minuten in doppelter Unterzahl überstehen, was aber gut gelang.

Im letzten Drittel hatte man in der 46. Minute selbst die Chance in doppelter Überzahl. Doch hier funktionierte das Powerplay nicht gut und kurz nachdem Dorfen wieder komplett war, da gelang ihnen in der 51. Minute das 2:4. Wieder war Schröpfer der Torschütze.

Pegnitz probierte wirklich alles, um nochmal heranzukommen, aber es sollte trotz eines harten Kampfes kein Tor mehr gelingen.

Am kommenden Freitag gehts nach Königsbrunn und am kommenden Sonntag gastiert Geretsried in Mitterteich.

Dauerkartenverkauf

Ab sofort ist der Erwerb der Dauerkarten für die kommende Saison des EV Pegnitz möglich. Der Verkauf erfolgt online über http://tickets.evpegnitz.de.

Dauerkarten gelten für die 14 Heimspiele der Bayernliga-Vorrunde der ICE DOGS und sind innerhalb des jeweiligen Personenkreises (abhängig von der Dauerkartenkategorie) übertragbar. Die Preise für diese Saison betragen:

  • 130,- € für Vollzahler (EVP-Mitglieder: 104,- €)
  • 104,- € für Ermäßigte = Schüler, Studenten, Behinderte und Rentner gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises (EVP-Mitglieder: 91,- €)
  • 58,50 € für Juniors = Kinder/Jugendliche von 8 bis 15 Jahre (EVP-Mitglieder: 39,- €); Kinder unter 8 Jahren haben freien Eintritt.

Die Dauerkarten können gegen Versandkosten zugesendet oder nach erfolgter Online-Bezahlung zu den nachfolgend genannten Terminen im Foyer des Cabriosol Pegnitz abgeholt werden: Donnerstag, 06.10.22 10:00-11:00 Uhr und 18:00-19:00 Uhr.

Zu diesen Terminen besteht auch die Möglichkeit, Dauerkarten vor Ort zu erwerben.

Vorbereitung: ERV Schweinfurt vs. EVP

Freitag, 23.09.2022: Die Ice Dogs gewinnen auswärts im Vorbereitungsspiel beim Mitbayernligisten ERV Schweinfurt mit 4:5

Nachbericht zum Spiel:
Das letzte Vorbereitungsspiel der Pegnitzer ICE DOGS führte diese in den Schweinfurter Icedome. Gegner waren die Schweinfurter Mighty Dogs.

Gut 300 Zuschauer waren Zeugen eines hart umkämpften Frankenderbies, das kein typisches Vorbereitungsspiel war.

Beide Mannschaften wollten vor dem Saisonbeginn einige Duftmarken setzen. Am Ende war es der EVP, der mit einem 4:5 als Sieger vom Eis ging.

Pegnitz konnte komplett antreten und kam etwas schwer ins Spiel. Dies sollte man aber auch nicht überbewerten. Immerhin hat man noch keine Eisfläche in der Heimstätte zur Verfügung und muss zum Training nach Amberg ausweichen.

Im Tor bei Pegnitz stand Filip Rieger. Der junge Goalie zeigte, dass man auf ihn bauen kann. Er zeigte eine sehr gute Leistung. In der 5. Minute musste er sich aber zum ersten Mal geschlagen geben. Grüner überwand ihn zum 1:0 für die Hausherren. Für Pegnitz war das ein ‚Hallo-Wach-Effekt‘ und nun ging man etwas konzentrierter zur Sache. Logische Folge war der 1:1-Ausgleich durch Paul Wolf. In der 18. Minute traf der dritte Block dann auch zur 1:2-Führung. Mark Meier war der Torschütze. So ging es auch in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Dylan Hood konnte in der 33. Minute den Ausgleich schiessen. Pegnitz hatte aber die richtige Antwort und Eric Schuster schloss einen schnellen Konter mit einem trockenen Schuss in den linken oberen Torwinkel ab. Nils Münzberg konnte noch vor der Drittelpause ausgleichen.

Im letzten Drittel wurde es dann ein richtig hektisches Spiel und es wurde auch körperlich etwas härter gespielt. Die Schiedsrichter kamen mehr und mehr in den Fokus der Fans. Gerade als die Stimmung bei den Schweinfurter Fans etwas hitziger wurde, traf Dylan Hood in der 50. Minute zur erneuten Führung der Mighty Dogs. Pegnitz hatte aber wieder ein Antwort. Holomek passte schön auf Meier und der traf mit einem Direktschuss zum Ausgleich. Nach einem groben Fehler in der Schweinfurter Verteidigung stand dann zwei Minuten später Michael Breyer goldrichtig und erzielte den 4:5-Siegtreffer für die ICE DOGS.

Vorbereitung: HC Marienbad vs. EVP

Sonntag, 18.09.2022: Die Ice Dogs besiegen im Vorbereitungsspiel auswärts den HC Marienbad mit 2:4

Nachbericht zum Spiel:
Die EV Pegnitz ICE DOGS fuhren am vergangenen Sonntag zum nächsten Testspiel zum tschechischen Viertligisten HC Marienbad. Eigentlich wollte man sich mit den Schönheider Wölfen aus der Regionalliga Ost messen. Aus den bekannten Gründen – Schönheide hatte noch kein Eis – musste man nach Marienbad ausweichen. Letzte Woche gab es dort noch einen Spielabbruch gegen den Landesligisten EHC Bayreuth. Heute war es ein top faires Spiel über 60 Minuten.

Nach der 4:7-Niederlage beim ERSC Amberg am vergangenen Freitag, wo man insgesamt eine gute Leistung brachte, musste Coach Hausner auf Diel, Seibel und Topscorer Navarra verzichten, ebenso fehlte die etatmässige Nummer eins im Tor Schmidt. Für ihn stand über die gesamten 60 Minuten Kilian Schauer im Tor, der seine Sache gut machte und bei den beiden Gegentoren chancenlos war.

Pegnitz war über 60 Minuten die bessere Mannschaft und hätte durchaus auch höher als 4:2 gewinnen können. Um den Sieg vor ca. 50 Zuschauern im Marienbader Eisstadion noch höher gestalten zu können, hätte man noch den einen oder anderen Angriff noch besser fertig spielen müssen. Insgesamt war es ein ungefährdeter Sieg.

Im ersten Drittel brachte Dzemla in der 10. Minute den EVP mit 1:0 in Führung, der einen schönen Pass am langen Pfosten nur noch reinschieben musste.

Das zweite Drittel war nur einige Sekunden alt, da erhöhten die ICE DOGS auf 2:0. Torschütze war Eric Schuster. Mitte des zweiten Drittels erhöhte wieder Dzemla mit seinem zweiten Treffer auf 3:0. Den zwischenzeitlichen Treffer zum 3:1 der Marienbader verkraftete der EVP hervorragend, denn postwendend fiel der vierte Treffer für Pegnitz. Eric Schuster konnte einen Schuss von der blauen Linie zum 4:1 abfälschen. Im letzten Drittel erzielte Marienbad noch den zweiten Treffer per schönem Direktschuss. Mehr Tore fielen in diesem Spiel nicht mehr.

In der kommenden Woche geht es weiter mit zwei Trainingseinheiten in Amberg und am kommenden Freitag um 20.00 Uhr gehts dann weiter mit den Vorbereitungsspielen bei den Mighty Dogs in Schweinfurt. Sicher ein weiterer interessanter Vergleich gegen den Bayernligakonkurrenten.